Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur


Redaktionsschluss: montags 15.00 Uhr


Vorgezogener Redaktionsschluss: Jahresübersicht 2020




Das aktuelle Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur können Sie direkt bei der  Linus Wittich Medien KG einsehen. Klicken Sie hier, um zum Internetangebot des Verlages zu wechseln. Dort stehen Ihnen auch ältere Wochenblatt-Ausgaben zur Verfügung: Archiv


Grundlegende Informationen zum Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur

Das Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur bietet, neben den amtlichen Bekanntmachungen allen Gemeinden, Verbänden und Vereinen die Möglichkeit, wichtige Termine zu veröffentlichen.

 

Beachten Sie bitte, dass nur eine Übersendung von E-Mails einen reibungslosen Ablauf gewährleisten kann (z.B. Ausschluss von Übermittlungs- und Übertragungsfehlern). Bitte senden Sie Ankündigungen nur noch per E-Mail an wochenblatt@montabaur.de

 

Für die reibungslose Weiterverarbeitung Ihrer Manuskripte, Bilder und Plakate beachten Sie bei der Zuleitung bitte Folgendes:



  • Übermitteln Sie uns Ihre Beiträge nur noch per E-Mail 


  • Texte können als Word-Dokument (bitte unbedingt darauf achten, dass die Datei als "endgültige" Version gespeichert ist) oder auch direkt in der E-Mail (ohne Dateianhang)  eingesendet werden  


  • Bilder bzw. Grafiken bitte in den gängigen Datei-Formaten PDF oder JPG übermitteln und unbedingt darauf achten, dass die Dateien druckfähig sind (Bild-Auflösung 300 dpi)


  • Bitte geben Sie im Betreff die gewünschte Kalenderwoche und Rubrik an


  • Redaktionsschluss ist jeweils montags, 15.00 Uhr (Redaktionsschluss-Vorverlegungen, z.B. wegen Feiertagen, werden rechtzeitig bekannt gegeben bzw. finden Sie als Jahresübersicht auf dieser Seite). Zu spät eingehende Manuskripte können nicht mehr berücksichtigt werden.


  • Änderungen durch die Redaktion: Die Redaktion wägt viele verschiedene Einzelgesichtspunkte bei der Zusammenstellung des Wochenblattes ab. Die Kürzung, Verschiebung oder der Ausschluss einer Veröffentlichung bleiben ihr daher vorbehalten. Die Einsender erhalten keine Nachricht über redaktionelle Änderungen.


  • Veranstaltungshinweise sind möglichst kurz zu halten mit Angaben über Ort, Zeit und Programm. Sie werden einmal komplett im Wochenblatt abgedruckt. Bei besonderen Anlässen kann die Info grafisch gestaltet im vorderen Bereich des Wochenblattes unter den „Veranstaltungstipps“ veröffentlicht werden (1/4 Seite). Ein 2. Abdruck ist nur in Kurzform als Fließtext möglich. Mehrfachnennungen unter verschiedenen Ortsgemeinden oder Rubriken sind nicht möglich. Nachberichte über den Veranstaltungsverlauf werden nicht gedruckt.


  • Bitte hinterlassen Sie eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen



Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Rita Sander

- Wochenblatt -

Telefon (0 26 02) 126 - 106

Fax (0 26 02) 126 - 251

wochenblatt@montabaur.de





Wenn Sie kein Mitteilungsblatt bekommen haben...


Es kommt immer wieder mal vor, dass einige Haushalte kein Mitteilungsblatt erhalten. Für diesen Fall bitten wir Sie, sich an den Vertrieb bei der  Linus Wittich Medien KG, Tel. 02624/911-143, zu wenden. Dieser ist auch unter folgender E-Mail-Adresse zu erreichen:
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Kita-Alltag geprägt von Toleranz

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In der Kath. Kindertagesstätte Kinderland St. Johannes der Täufer Welschneudorf wurde in den vergangenen Wochen alles unter das Große Thema „Regenbogen“ gestellt. Dies nicht in erster Linie als Symbol der Hoffnung hinsichtlich der Corona-Pandemie, sondern vielmehr, um die Wertevorstellungen der Einrichtung und deren christliches Leitbild mit den Kindern zu thematisieren. Der Regenbogen steht für Frieden, Toleranz und Vielfalt. Er symbolisiert, dass jede Hautfarbe, jede Nation der anderen gleichwertig ist und dass alle Farben ein gemeinsames Ganzes bilden. Dabei ist jeder Einzelne wichtig. Aus der Bedeutung des Regenbogens ist ebenfalls zu entnehmen, dass sich Gegensätze vereinen - Sonne und Regen - und dass sich diese verbinden.

Zwei Kita-Gruppen, vor allem aber die Vorschulkinder, arbeiteten intensiv an Themen wie „Toleranz, Solidarität, Gemeinschaft und Vielfalt“. So wurden in den vergangenen Wochen passende Lieder gesungen, bunte Bilder gestaltet, vor allem aber wurde miteinander gesprochen. „Uns ist es gerade in Zeiten von steigender Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit äußerst wichtig, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und für unsere Werte und Vorstellungen einzustehen“, so Jan Jung, Leiter der viergruppigen Einrichtung. „Wir haben selten, leider jedoch immer mal wieder spüren müssen, dass Menschen ein eher eingeschränktes Weltbild vertreten und sich bedauernswerter Weise auch manchmal die Werte des Umfeldes nicht mit denen der Kita decken“, so Herr Jung weiter. Der Kita-Leiter möchte diese „Schattenerlebnisse“, wie er sie nennt, nicht weiter beschreiben, ihnen keine Plattform geben, sondern vielmehr auf die schönen und wertvollen Momente des Kita-Alltages eingehen und klarstellen, dass in der Kita alle Menschen willkommen sind und gleichwertig angesehen werden. Mit dieser Philosophie der Kita sollten sich Eltern und Familien, die ihr Kind dort in die Betreuung geben, identifizieren können. Die Kinder waren während des „Projektes“ durchweg sehr interessiert. Sie arbeiteten gespannt und motiviert an den Themen, sie hatten jede Menge tolle Ideen und brachten ihre eigenen Vorstellungen ein. „Jeder ist irgendwie anders“, lautete die einfache Feststellung eines Kindes. Zahlreiche weitere, beeindruckend einfühlsame und tolerante Äußerungen waren von den Kindern zu vernehmen. Zukünftig sollen die Themen „Friede, Toleranz, Gemeinschaft, Akzeptanz, Solidarität, Unterschiedlichkeit“ und viele weitere, noch intensiver fokussiert werden und somit das Kita-Leben prägen.

„Es ist Aufgabe und oberste Priorität unserer Einrichtung, sich für einen demokratischen Erziehungsstil und für die Inklusion aller Kinder und Familien einzusetzen, egal, ob es sich um Gesunde, Beeinträchtigte, Menschen mit oder Menschen ohne Migrationshintergrund handelt.“ Obwohl es aktuell vergleichbar zu vielen anderen Einrichtungen einen geringen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund oder Beeinträchtigung gibt, wurde sich dem Thema zugewandt, weil sich die Einstellung zu Toleranz und Akzeptanz eben nicht an Zahlen und Statistiken orientiert. In der Kita wurden auch schon immer Kinder mit Beeinträchtigungen körperlicher und geistiger Art betreut. Dem Leitbild der Einrichtung entsprechend, bekommt jedes Kind die Chance, die Gemeinschaftseinrichtung zu besuchen. Diese Tatsache ist keine neuartige pädagogische Erfindung, sondern spiegelt den gelebten Alltag der Kita Welschneudorf wider. Auch Katharina Klein, die Kita-Koordinatorin der Pfarrei St. Peter Montabaur-Stelzenbachgemeinden sprach sich für die Thematisierung aus und begrüßte das Engagement seitens der Kita. Frau Klein, Herrn Jung und dem gesamten Team ist es wichtig, die Ziele und Werte der Einrichtung transparent zu machen und für diese einzustehen. Daher ist es für die Kita neben der Sensibilisierung von Kindern und Familien auch wichtig gewesen, ein deutliches Zeichen und ein Statement an die Öffentlichkeit zu senden: Der bunte Gruß vor dem Rathaus in Welschneudorf wird als eine Möglichkeit gesehen, die pädagogische Arbeit vorzustellen, die Menschen der Gemeinden fröhlich zu stimmen und zum eigenen reflektieren anzuregen.

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