Jahresrückblick 2020


Jahresrückblick 2020

Bilder wecken Erinnerungen. Wir laden Sie ein, das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen.



 

Nach dem Prinzip „Ein Bild + ein paar Worte = eine Erinnerung“ möchten wir Sie zu einem Streifzug durch die Ereignisse dieses besonderen Jahres einladen. Natürlich kann der Jahresrückblick nur eine kleine Auswahl aus der Fülle der großen und kleinen Themen, die die Vielfalt des Lebens in unseren Ortsgemeinden, der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur wiederspiegeln, abbilden. Die Beiträge sind innerhalb der Themenblöcke chronologisch geordnet.


Verbandsgemeindehaus

Feuerwehren

Schulen

Kindertagesstätten

Stadtbibliothek

Volkshochschule

Mons-Tabor-Bad

Tourismus

Kultur

Wirtschaft

Stadtsanierung

Stadt und Ortsgemeinden





Verbandsgemeinde Montabaur




Ladeinfrastrukturkonzept für E-Mobilität


Strom tanken und mit dem Elektro-Auto oder Elektro-Rad unterwegs sein So sieht moderne Mobilität aus. Doch wie kommt die neue E-Mobilität in den ländlichen Raum? Welche Infrastruktur braucht man dafür in der VG Montabaur? Antworten auf diese Fragen gibt das Ladeinfrastrukturkonzept, das Michael Schramek vom Planungsbüro Eco Libro dem VGR vorstellte. Schramek hatte das Konzept im Auftrag der VG erstellt, Vertreter der Ortsgemeinden haben mitgearbeitet.


Strom tanken und mit dem Elektro-Auto oder Elektro-Rad unterwegs sein So sieht moderne Mobilität aus. Doch wie kommt die neue E-Mobilität in den ländlichen Raum? Welche Infrastruktur braucht man dafür in der VG Montabaur? Antworten auf diese Fragen gibt das Ladeinfrastrukturkonzept, das Michael Schramek vom Planungsbüro Eco Libro dem VGR vorstellte. Schramek hatte das Konzept im Auftrag der VG erstellt, Vertreter der Ortsgemeinden haben mitgearbeitet.




Verbandsgemeinde Montabaur wird zur ersten flächendeckenden Gigabitregion in Deutschland


Glasfasererschließung der gesamten Verbandsgemeinde gemeinsam mit den Partnern Meridiam und Vodafone Deutschland: Für die Verbandsgemeinde Montabaur mit ihren 24 selbständigen Ortsgemeinden und der Stadt Montabaur war eine zukunftsfähige Infrastrukturversorgung schon immer der Schlüssel zu hoher Lebensqualität und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, erläutert der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulrich Richter-Hopprich. Der Großteil der Privathaushalte und Unternehmen in Montabaur können künftig einen Glasfaseranschluss bis in ihre Wohnung und ihr Büro erhalten. Das am Standort Montabaur neu gegründete Unternehmen Glasfaser Montabaur beabsichtigt, innerhalb der nächsten Jahre ein flächendeckendes Glasfasernetz zu bauen. (Bild: Olaf Nitz)


Glasfasererschließung der gesamten Verbandsgemeinde gemeinsam mit den Partnern Meridiam und Vodafone Deutschland: Für die Verbandsgemeinde Montabaur mit ihren 24 selbständigen Ortsgemeinden und der Stadt Montabaur war eine zukunftsfähige Infrastrukturversorgung schon immer der Schlüssel zu hoher Lebensqualität und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, erläutert der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulrich Richter-Hopprich. Der Großteil der Privathaushalte und Unternehmen in Montabaur können künftig einen Glasfaseranschluss bis in ihre Wohnung und ihr Büro erhalten. Das am Standort Montabaur neu gegründete Unternehmen Glasfaser Montabaur beabsichtigt, innerhalb der nächsten Jahre ein flächendeckendes Glasfasernetz zu bauen. (Bild: Olaf Nitz)




Neuer Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur


Jörg Haseneier legte sein Amt als Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur nieder. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich dankte ihm zum Abschied für sein Engagement. Die CDU-Fraktion schlug Werner Reusch aus Nentershausen für die Nachfolge vor. In geheimer Abstimmung wurde er mit 24 Ja- und 10 Nein-Stimmen bei 7 Enthaltungen zum weiteren Beigeordneten gewählt. Gute Zusammenarbeit geht auch mit Abstand: Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (hinten) und seine Beigeordneten (v.l.): Udo Schöfer, der ausgeschiedene Jörg Haseneier, Andree Stein und Werner Reusch. Margarte Flosdorf und Oliver Leuker fehlen auf dem Bild.


Jörg Haseneier legte sein Amt als Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur nieder. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich dankte ihm zum Abschied für sein Engagement. Die CDU-Fraktion schlug Werner Reusch aus Nentershausen für die Nachfolge vor. In geheimer Abstimmung wurde er mit 24 Ja- und 10 Nein-Stimmen bei 7 Enthaltungen zum weiteren Beigeordneten gewählt. Gute Zusammenarbeit geht auch mit Abstand: Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (hinten) und seine Beigeordneten (v.l.): Udo Schöfer, der ausgeschiedene Jörg Haseneier, Andree Stein und Werner Reusch. Margarte Flosdorf und Oliver Leuker fehlen auf dem Bild.





Neuer Werkleiter Andreas Klute im Rathaus begrüßt


Andreas Klute heißt der neue Werkleiter der Verbandsgemeinde Montabaur. Nach dreimonatiger Vakanz ist die Stelle des Leiters der Verbandsgemeindewerke mit den Betriebszweigen Wasser, Abwasser und Mons-Tabor-Bad in Personalunion mit dem Fachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau in der Verwaltung neu besetzt. Am 1. Juli hießen Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und der Erste Beigeordnete Andree Stein den Neuen im Rathaus willkommen.


Andreas Klute heißt der neue Werkleiter der Verbandsgemeinde Montabaur. Nach dreimonatiger Vakanz ist die Stelle des Leiters der Verbandsgemeindewerke mit den Betriebszweigen Wasser, Abwasser und Mons-Tabor-Bad in Personalunion mit dem Fachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau in der Verwaltung neu besetzt. Am 1. Juli hießen Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und der Erste Beigeordnete Andree Stein den Neuen im Rathaus willkommen.





Wassersparen


Nach den trockenen und heißen Sommern 2018 und 2019 war das Wetter im Frühjahr 2020 wiederum sehr warm und sehr trocken. „Das hat uns in der Corona-Krise sehr gut getan, weil die Menschen viele Aktivitäten ins Freie verlagern konnten. Leider ist aufgrund dieser Witterung der Grundwasserspiegel immer weiter gefallen. Trockenes Sommerwetter führt zu hohem Verbrauch und gleichzeitig fehlt der Nachschub in Form von Regen“, erläutert Stein die Hintergründe. In der Corona-Krise ist der Wasserverbrauch in der Verbandsgemeinde Montabaur um 20% gestiegen. Doch die Wasserversorgung kommt in den heißen Sommertagen an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur sind deshalb zum Wassersparen aufgerufen worden.


Nach den trockenen und heißen Sommern 2018 und 2019 war das Wetter im Frühjahr 2020 wiederum sehr warm und sehr trocken. „Das hat uns in der Corona-Krise sehr gut getan, weil die Menschen viele Aktivitäten ins Freie verlagern konnten. Leider ist aufgrund dieser Witterung der Grundwasserspiegel immer weiter gefallen. Trockenes Sommerwetter führt zu hohem Verbrauch und gleichzeitig fehlt der Nachschub in Form von Regen“, erläutert Stein die Hintergründe. In der Corona-Krise ist der Wasserverbrauch in der Verbandsgemeinde Montabaur um 20% gestiegen. Doch die Wasserversorgung kommt in den heißen Sommertagen an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Menschen in der Verbandsgemeinde Montabaur sind deshalb zum Wassersparen aufgerufen worden.





Bürgerservice neu organisieren


Möglichst guten Service bei möglichst viel Corona-Sicherheit. Diesen Spagat müssen in diesen Tagen viele Betriebe bewältigen. Auch die Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur. Einerseits erwarten die Bürger die umfassende und zügige Bearbeitung ihrer Anliegen, andererseits müssen vor dem Hintergrund der Corona-Krise die Abläufe im Rathaus neu geregelt werden. Herzstück der neuen Organisation ist ein zentraler Empfang in der Bürgerhalle im historischen Rathaus, wo sich seit August 2020 der einzige Besuchereingang zur Verwaltung befindet. Hier werden alle Besucher empfangen und alle Telefonate über die Hauptnummer 126-0 entgegengenommen.


Möglichst guten Service bei möglichst viel Corona-Sicherheit. Diesen Spagat müssen in diesen Tagen viele Betriebe bewältigen. Auch die Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur. Einerseits erwarten die Bürger die umfassende und zügige Bearbeitung ihrer Anliegen, andererseits müssen vor dem Hintergrund der Corona-Krise die Abläufe im Rathaus neu geregelt werden. Herzstück der neuen Organisation ist ein zentraler Empfang in der Bürgerhalle im historischen Rathaus, wo sich seit August 2020 der einzige Besuchereingang zur Verwaltung befindet. Hier werden alle Besucher empfangen und alle Telefonate über die Hauptnummer 126-0 entgegengenommen.




5 Jahre „Ich bin dabei“


Seit fünf Jahren heißt es in der Verbandsgemeinde Montabaur in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz: Ich bin dabei! – Mit kreativen Ideen unterstützen und Gemeinschaft stiften. Wenn viele dieses Motto beherzigen, entsteht eine engagierte Wir-Bewegung. Ein schönes Beispiel dafür ist die Ehrenamtsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz, der sich die Verbandsgemeinde Montabaur im Frühjahr 2015 angeschlossen hat. Gut fünf Jahre nach dem Startschuss durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer und den damaligen Bürgermeister Edmund Schaaf konnte dessen Nachfolger Ulrich Richter-Hopprich eine rundum positive Zwischenbilanz ziehen.


Seit fünf Jahren heißt es in der Verbandsgemeinde Montabaur in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz: Ich bin dabei! – Mit kreativen Ideen unterstützen und Gemeinschaft stiften. Wenn viele dieses Motto beherzigen, entsteht eine engagierte Wir-Bewegung. Ein schönes Beispiel dafür ist die Ehrenamtsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz, der sich die Verbandsgemeinde Montabaur im Frühjahr 2015 angeschlossen hat. Gut fünf Jahre nach dem Startschuss durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer und den damaligen Bürgermeister Edmund Schaaf konnte dessen Nachfolger Ulrich Richter-Hopprich eine rundum positive Zwischenbilanz ziehen.




Projekt zur Jugendbeteiligung in der Politik vorgestellt


Welche Themen bewegen Jugendliche? Wie und wo können sie ihre Interessen äußern, ihre Themen platzieren, sich Gehör verschaffen? Und wie werden diese Themen und Meinungen in die Politik und zu den Entscheidern transportiert? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer außerordentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) der Verbandsgemeinde Montabaur, die mit „Politische Jugendbildung und Partizipation“ überschrieben war. Das Team vom Haus der Jugend hat dazu ein Projekt entworfen, das nun bis zum nächsten Frühjahr im Detail ausgearbeitet wird. Den Anstoß dazu gab ein Antrag der FDP-Fraktion, in dem die Einführung eines Jugendparlamentes gefordert wurde.


Welche Themen bewegen Jugendliche? Wie und wo können sie ihre Interessen äußern, ihre Themen platzieren, sich Gehör verschaffen? Und wie werden diese Themen und Meinungen in die Politik und zu den Entscheidern transportiert? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer außerordentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) der Verbandsgemeinde Montabaur, die mit „Politische Jugendbildung und Partizipation“ überschrieben war. Das Team vom Haus der Jugend hat dazu ein Projekt entworfen, das nun bis zum nächsten Frühjahr im Detail ausgearbeitet wird. Den Anstoß dazu gab ein Antrag der FDP-Fraktion, in dem die Einführung eines Jugendparlamentes gefordert wurde.




Trinkwasserversorgung: Neue Pumpstation bei Simmern in Betrieb


In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Verbandsgemeindewerke Montabaur und die Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) eine neue Pumpstation auf dem Hühnerberg bei Simmern errichtet. Damit wird die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur deutlich erhöht, denn über die drei neuen Pumpen können täglich bis zu 2.000 Kubikmeter Wasser gefördert und ins Leitungsnetz eingespeist werden. Versorgungsengpässe, wie sie durch den Spitzenverbrauch in den trockenen Sommern 2018, 2019 und 2020 entstanden sind, sollen durch den erhöhten Wasserzukauf abgemildert werden.


In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Verbandsgemeindewerke Montabaur und die Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein (VWM) eine neue Pumpstation auf dem Hühnerberg bei Simmern errichtet. Damit wird die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser in der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur deutlich erhöht, denn über die drei neuen Pumpen können täglich bis zu 2.000 Kubikmeter Wasser gefördert und ins Leitungsnetz eingespeist werden. Versorgungsengpässe, wie sie durch den Spitzenverbrauch in den trockenen Sommern 2018, 2019 und 2020 entstanden sind, sollen durch den erhöhten Wasserzukauf abgemildert werden.



Medizinische Versorgung auf dem Land sichern: Barmherzige Brüder Trier und Verbandsgemeinde Montabaur gründen gemeinsame Hausarztpraxis mit mehreren Standorten


„Den Menschen nah!“ Diesen Slogan haben sich die Barmherzigen Brüder Trier (BBT-Gruppe) auf die Fahnen geschrieben. Er steht auch als Leitmotiv über dem neuen Projekt, das die BBT-Gruppe gemeinsam mit der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur angestoßen hat: Beide Partner wollen eine Hausarztpraxis mit mehreren Standorten gründen. Ziel ist es, die hausärztliche Versorgung in der Fläche langfristig zu sichern. Dabei soll die neue Praxis ein Netzwerk bilden, das mit den niedergelassenen Hausärzten zusammenarbeitet. Diese können sich beteiligen oder kooperieren, wenn sie das möchten. Die Zentrale wird im neuen Ärztehaus Montamedicum untergebracht. Die neue Hausarztpraxis soll im Februar gegründet werden und ihre Arbeit im Frühjahr aufnehmen. Der VG-Rat hat jetzt den Verträgen zugestimmt.


„Den Menschen nah!“ Diesen Slogan haben sich die Barmherzigen Brüder Trier (BBT-Gruppe) auf die Fahnen geschrieben. Er steht auch als Leitmotiv über dem neuen Projekt, das die BBT-Gruppe gemeinsam mit der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur angestoßen hat: Beide Partner wollen eine Hausarztpraxis mit mehreren Standorten gründen. Ziel ist es, die hausärztliche Versorgung in der Fläche langfristig zu sichern. Dabei soll die neue Praxis ein Netzwerk bilden, das mit den niedergelassenen Hausärzten zusammenarbeitet. Diese können sich beteiligen oder kooperieren, wenn sie das möchten. Die Zentrale wird im neuen Ärztehaus Montamedicum untergebracht. Die neue Hausarztpraxis soll im Februar gegründet werden und ihre Arbeit im Frühjahr aufnehmen. Der VG-Rat hat jetzt den Verträgen zugestimmt.   








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