"Es geht um Ihre Sicherheit"


Ergebnisse der Bürgerbefragung Ergebnisse der Bürgerbefragung präsentiert
Die Bürger in der Verbandsgemeinde Montabaur fühlen sich sicher. So lautet das Fazit aus der Bürgerbefragung, die die Polizeidirektion Montabaur in enger Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung im vergangenen Oktober durchgeführt hatte. Vor dem Verbandsgemeinderat, den Ortsbürgermeistern und der Presse wurden jetzt die Ergebnisse im Detail präsentiert.

 


Zu Beginn der Präsentation bedankte sich Bürgermeister Edmund Schaaf für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Polizei. Er beschrieb Sicherheit als ein Grundbedürfnis jedes Menschen: „Nur wo wir uns sicher fühlen, können wir uns auch wohl fühlen. “Insofern seien die guten Ergebnisse der Befragung ein weiterer Indikator dafür, dass man in der Verbandsgemeinde Montabaur gut leben könne.


Die Zahlen geben ihm Recht, denn rund 94% der befragten Bürger gaben an, dass sie „sehr gerne“ oder „gerne“ hier leben. Mehr als 85% bezeichneten ihren Wohnort als kinderfreundlich, familienfreundlich und als sicher.

„Rund 88% der Befragten schätzen die Verbandsgemeinde Montabaur als einen sicheren Lebensraum ein.“, formulierte Polizeioberkommissarin Anke Zimmermann, die das Projekt „Es geht um Ihre Sicherheit“ geleitet hatte. Dabei unterscheiden sich die Einschätzungen von den Bewohnern der Stadt nur wenig von denen in den Ortsgemeinden: Während in Montabaur 81% angaben, sich sicher zu fühlen, lag der Vergleichswert für die Ortsgemeinden sogar bei 90%.

Entsprechend fühlen sich auch nur wenige Bürger beunruhigt, durch konkrete Ereignisse in ihrem Wohnort (siehe Grafik).


Die Befragten fühlen sich "gar nicht" oder nur "wenig" beunruhigt durch ... 

Ergebnisgrafik zur SicherheitsbefragungErgebnisgrafik zur Sicherheitsbefragung

  Eine detaillierte Dokumentation der Ergebnisse können Sie hier einsehen bzw. herunterladen:

  Projektbericht


Die Auswertungen ergaben, so Zimmermann weiter, dass sich etwa jeder Fünfte beunruhigt fühlt durch Schmutz und Müll in den Straßen und Grünanlagen sowie durch Verkehrsunfälle und Verkehrsrowdys. Diese Einschätzungen der Bürger spiegeln sich auch in den Forderungen an die Polizei wider, mehr Streifendienst zu leisten und Präsenz zu zeigen, häufiger Radarkontrollen durchzuführen und die Schulwege zu überwachen.

Außerdem wünschen sich die Befragten mehr Alkohol- und Drogenkontrollen, aber auch Bürgergespräche und Informationskampagnen. „Diese Ergebnisse der Befragung sind für uns als Polizei besonders wichtig, denn wir können aus diesen Daten ablesen, dass wir derzeit die richtigen Schwerpunkte in unserer Arbeit setzen.“, so das Fazit von Kriminaldirektor Volker Schmidt, der die Projektarbeit von Anke Zimmermann begleitet hatte. Er führte weiter aus, dass sich die Ergebnisse der Befragung mit den Daten aus der Polizeistatistik decken: „Die Menschen hier haben ein realitätsnahes Sicherheitsempfinden. Auch unsere Statistik sagt, dass die Verbandsgemeinde Montabaur im Vergleich mit vielen anderen Kommunen als relativ sicherer Lebensraum gelten kann.“ 


Die Notwendigkeit, den Kriminalpräventiven Rat wieder aufleben zu lassen, sehen indes weder Volker Schmidt noch Bürgermeister Edmund Schaaf. Das Thema werde, so Schaaf, sicherlich in einer der nächsten Sitzungen auf der Tagesordnung des  Verbandsgemeinderates stehen. Helmut Liesenfeld von der Leitstelle Kriminalprävention im Mainzer Innenministerium regte an, regelmäßig ein Bürgerforum zum Thema Sicherheit zu veranstalten, weil dies eher den Bedürfnissen der Menschen entspräche als ein künstlich geschaffenes Gremium.


Gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger:  (v.l.) Kriminaldirektor Volker Schmidt und Polizeioberkommissarin Anke Zimmermann von der Polizeidirektion Montabaur mit Bürgermeister Edmund Schaaf und dem Ersten Beigeordneten Andree Stein.


Gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger:
(v.l.) Kriminaldirektor Volker Schmidt und Polizeiober-kommissarin Anke Zimmermann von der Polizeidirektion Montabaur mit Bürgermeister Edmund Schaaf und dem Ersten Beigeordneten Andree Stein.




Die Bürgerbefragung


Wichtigstes Ziel der Befragung war es, repräsentative Ergebnisse zu erhalten und somit verlässliche Aussagen über das Sicherheitsempfinden der Menschen in der           Verbandsgemeinde Montabaur treffen zu können. Die Zielgruppe der Befragung waren alle Einwohner ab 14 Jahren, also eine Grundgesamtheit von rund 33.500 Menschen. Diese wurden nach den Kriterien Alter, Geschlecht und Wohnort in Gruppen eingeteilt und aus jeder dieser Gruppen wurden nach dem Zufallsprinzip die Befragten ermittelt.

So entstand eine Stichprobe von 1.000 Personen, die in ihrer Struktur der Grund-gesamtheit glich. Diese 1.000 Personen erhielten per Post einen zweiseitigen Frage-bogen mit frankiertem Rückumschlag zugesandt. Die Rücklaufquote lag bei 39,1% (391 Fragebögen), was deutlich mehr als 1% der Grundgesamtheit ausmacht, so dass die Befragung als repräsentativ angesehen werden kann.




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