Jugendfeuerwehren zeigen erneut Geschick


Jugendfeuerwehren zeigen erneut Geschick

Nentershausen und Nomborn sichern sich beim Turnier vordere Plätze



 



Einmal im Jahr lädt die Kreisjugendfeuerwehr Westerwald seine Bambini- und Jugendfeuerwehren zu einem Geschicklichkeitsturnier ein. In diesem Jahr ging es in der Sporthalle von Wallmerod so richtig rund: Etwa 400 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren waren zum sportlichen Kräftemessen gekommen. Die Verbandsgemeinde Montabaur stellte erneut die meisten Teilnehmer: Von den 13 Jugendfeuerwehren gingen Teams aus Montabaur, Neuhäusel-Simmern-Eitelborn, Oberelbert-Hübingen, Heilberscheid, Nentershausen, Görgeshausen und Nomborn an den Start. Über die gute Beteiligung freute sich besonders Florian Bach, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart: „Unsere Wehren leisten hervorragende Jugendarbeit. Das zeigt sich auch wieder bei diesem Turnier.“ Die Wettkämpfe an sich kamen gut an, es gab Disziplinen wie Leinenwerfen, Dreibein-Staffel, Memory und der kugelrunde Patient. Alle Disziplinen stehen in Zusammenhang mit der Feuerwehrtätigkeit und sind sozusagen spielerische Vorbereitung. Besonders erfolgreich waren in diesem Jahr die Bambinis aus Nentershausen, die sich den Sieg erkämpften und das Team aus Nomborn, das Platz drei bei insgesamt 15 Mannschaften belegte. In der Altersgruppe B (10 bis 14) Jahre gingen 10 Mannschaften an den Start, Nomborn landete erneut auf Platz drei hinter Gemünden und Herschbach, Heiligenroth freute sich über den sechsten Platz. In der Altersklasse A (14 bis 18) Jahre waren es gar 31 Mannschaften, die um den Sieg kämpften. Am Ende hatte Nordhofen die Nase vorn, Nentershausen wurde zweiter Sieger. Montabaur belegte den sechsten Platz, Heilberscheid den achten Platz, Oberelbert-Hübingen den neunten Platz. Die Kooperation Neuhäusel-Simmern-Eitelborn belegte den 15. Platz vor Görgeshausen, die Rang 16 erreichten. Auch wenn die Platzierungen bei allen Teilnehmern mit Spannung erwartet wurden, war es letztlich der Olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“, der das Geschicklichkeitsturnier erneut zu einem Erfolg werden ließ.



Gar nicht so einfach: Der kugelrunde Patient entpuppte sich als Medizinball, der blind, nach Anweisung eines Teamkameraden, auf einer Trage durch einen Parcours bugsiert werden musste. Die Kinder aus der August meisterten diese Aufgabe mit Bravour. (Bilder: Ingrid Ferdinand)


Gar nicht so einfach: Der kugelrunde Patient entpuppte sich als Medizinball, der blind, nach Anweisung eines Teamkameraden, auf einer Trage durch einen Parcours bugsiert werden musste. Die Kinder aus der August meisterten diese Aufgabe mit Bravour. (Bilder: Ingrid Ferdinand)



Die Jugendfeuerwehr aus Nentershausen bewies den nötigen Teamgeist: Beim Tunnelball muss ein Tennisball durch einen Feuerwehrschlauch. Das funktioniert nur, wenn sich alle gemeinsam engagieren.


Die Jugendfeuerwehr aus Nentershausen bewies den nötigen Teamgeist: Beim Tunnelball muss ein Tennisball durch einen Feuerwehrschlauch. Das funktioniert nur, wenn sich alle gemeinsam engagieren.







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