
Bereits der Auftakt war feierlich: Unter großem Applaus zogen die Feuerwehrfrauen und – männer sowie die Jugendwehr an den Gästen vorbei und nahmen vor der Bühne Aufstellung. Entsprechend stolz zeigte sich Wehrführer Thomas Philippi: „Unsere Geschichte ist geprägt von Tradition und Fortschritt, es ist ein ganzes Jahrhundert freiwilliger Einsatzbereitschaft, ehrenamtlicher Hilfe und gelebter Kameradschaft.“ Diese Kameradschaft stand auch im Mittelpunkt der Grußworte von Tobias Panne, dem Ersten Beigeordneten und Brandschutzdezernent der VG Montabaur, Wehrleiter Jens Weinriefer und Ortsbürgermeister Fabian Kirmse. Besonders betont wurde die enge, vertrauensvolle Kooperation der Wehren in der Augst, die Philippi mit einem Satz auf den Punkt brachte: „Unsere Hilfe kennt keine Gemeindegrenzen.“
Aktuell zählt die Feuerwehr Kadenbach 26 Aktive sowie zwölf Jugendliche. Sie und alle Ehemaligen bilden das Fundament des Vereins. Diese Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, strahlt offenbar auch über Vereinsgrenzen: Die Kadenbacher Ortsvereine übernahmen die Bewirtung, damit die Einsatzkräfte ihr eigenes Fest genießen konnten. Wie gut das Miteinander auch intern funktioniert, zeigte der fliegende Wechsel am Mikrofon: Wehrführer Philippi übergab die Moderation für das weitere Programm, inklusive einer Verlosung, schwungvoll an seinen Vorgänger Jürgen Scheffler.

Ein Höhepunkt des Festes waren zwei besondere Überraschungen, die Alexandra Zeyda vom Kreisfeuerwehrverband des Westerwaldkreises mitgebracht hatte: Sie zeichnete Rüdiger Fries mit der Silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes für seine hervorragenden Verdienste aus. Anja Philippi erhielt die Floriansnadel als Würdigung für ihre langjährige, familiäre Unterstützung im Hintergrund. Nach dem offiziellen Teil war noch lange nicht Schluss: Die Feuerwehr und ihre Gäste feierten das runde Jubiläum noch stundenlang in gemütlicher Runde.


