Bei der Übergabe des Fördermittelbescheids hob Jörg Denninghoff, der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises und Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Naturpark Nassau, die Bedeutung hervor: „In der Regel fördern wir nur kleinere, oftmals ehrenamtliche Projekte, aber die Weiterentwicklung unserer landschaftsbezogenen Freizeiteinrichtungen ist dem Naturpark seit jeher ein Anliegen. Mit der Förderung des Geheges investieren wir gezielt in die Umweltbildung und wollen damit auch einen Beitrag leisten, den Wildpark Westerwald als attraktives Ausflugsziel für die gesamte Region weiter zu stärken.“
Der Europäische Nerz aus der Familie der Marder ist in Deutschland schon seit ca. einhundert Jahren ausgestorben und damit ein warnendes Beispiel für die zu starke Bejagung einer Art, aber auch für die Veränderung von Kulturlandschaften generell und kann daher als lehrreiches Beispiel für den Artenschutz herangezogen werden. Deswegen betont Naturparkreferent Stefan Eschenauer: “Wir wollen mit der Förderung unseren Aufgaben in zwei Handlungsfeldern nachkommen und dadurch weiter dazu beitragen, dass Umweltbildung und naturnahe Erholung miteinander verzahnt werden.” Auch Olaf Glasner, Referatsleiter „Klima, Natur und Wasser“ bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises und Karin Maas, Leiterin der Tourist-Info der Verbandsgemeinde Montabaur, waren bei der Übergabe dabei.
Im Beisein aller Akteure zeigte sich Ortsbürgermeister Hans Ulrich Weidenfeller erfreut über den Rückhalt aus der Region, die gemeinsame Finanzierung durch Land, Naturpark und Ortsgemeinde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Seinen Worten schloss sich Geschäftsführerin Henrieke Böß an, die das Projekt nun zeitnah mit ihrem Team umsetzen möchte.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 50.000 Euro. Der Zweckverband Naturpark Nassau leitet dazu 25.000 Euro aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz an die Ortsgemeinde Gackenbach weiter. Die verbleibenden 25.000 Euro übernimmt die Ortsgemeinde.


