Neue Pumpen für die Feuerwehren Heilberscheid und Nomborn


Neue Pumpen für die Feuerwehren Heilberscheid und Nomborn


Mobile Power-Pumpen fördern bis 1.500 Liter Wasser pro Minute




 


Das Interesse an den neuen Pumpen war groß: Andree Stein, der Erste Beigeordnete und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur, freute sich, dass so viele Feuerwehrleute ins Feuerwehrhaus nach Nentershausen gekommen waren. Der Anlass war allerdings auch ein Grund zur Freude: Die Löschgruppen aus Heilberscheid und Nomborn erhielten je eine neue tragbare Pumpe für ihre Feuerwehrfahrzeuge. Die Pumpen heißen Hydrofighter PFPN 10/1500 und ihr Name drückt aus, was sie sind: Gerätschaften der neuesten Generation und Technik. Hergestellt wurden sie von Jöhstadt PF Pumpen und Feuerlöschtechnik geliefert hat sie die Firma Otto Feuerschutz aus Neuwied.


Bei der Übergabe dankte Stein vor allen Dingen Christoph und Alexander Stradl von der Pumpenwerkstatt der VG, die im Gerätehaus in Nentershausen untergebracht ist. Die beiden versierten Feuerwehrleute überprüfen und reparieren die Pumpen der Verbandsgemeindefeuerwehr seit vielen Jahren. Und auch bei der Anschaffung der neuen Pumpen haben sie mit ihrem Knowhow und ihrer Bewertung wertvolle Hilfe geleistet. Trotz der Neuanschaffungen wünschte Stein den Feuerwehrangehörigen „wenig Einsätze.“ Das war und ist auch ganz im Sinne von Patrick Brach, der sich als Ortsbürgermeister von Nomborn und aktiver Feuerwehrmann gleich doppelt freute Jens Weinriefer, Wehrleiter der VG Montabaur, und Alexander Stradl gaben noch viele wertvolle Informationen zu den Pumpen und ihrer Anwendung. Kameradschaftliche Gesprächsrunden und die Vorfreude, die neuen Pumpen nun endlich mit nach Hause zu nehmen, rundeten den Abend ab.


Die Anschaffung der neuen Pumpen in Nomborn und Heilberscheid freute die Feuerwehrangehörigen sehr – sie wünschen sich jedoch im Sinne aller wenig Einsätze damit. Bei der Übergabe waren dabei: (vorne v.l.) Christoph Stradl (Pumpenwerkstatt); Boris Kremer (Stv. Wehrführer Nentershausen); Sarah Metzler, Alexander Stradl (Pumpenwerkstatt); Jens Weinriefer, Patrick Weyand, Hans-Joachim Klimke (Wehrleitung VG Montabaur); Alexander Heibel (Wehrführer Nomborn); Andree Stein (Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernt); Matthias Noll (Wehrführer Heilberscheid)


Die Anschaffung der neuen Pumpen in Nomborn und Heilberscheid freute die Feuerwehrangehörigen sehr – sie wünschen sich jedoch im Sinne aller wenig Einsätze damit. Bei der Übergabe waren dabei: (vorne v.l.) Christoph Stradl (Pumpenwerkstatt); Boris Kremer (Stv. Wehrführer Nentershausen); Sarah Metzler, Alexander Stradl (Pumpenwerkstatt); Jens Weinriefer, Patrick Weyand, Hans-Joachim Klimke (Wehrleitung VG Montabaur); Alexander Heibel (Wehrführer Nomborn); Andree Stein (Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernt); Matthias Noll (Wehrführer Heilberscheid)






Was ist eine Pumpenwerkstatt und was genau macht sie?


Die Pumpenwerkstatt der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur wurde in den Siebziger-Jahren von Hubert Klimke und Werner Zingel ins Leben gerufen. Die Pumpen in den Feuerwehrlöschfahrzeugen, es gibt fest installierte und tragbare, müssen regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Die VG-Feuerwehr verfügt heute über 27 Tragkraftspritzen und acht eingebaute Feuerlöschpumpen. Die Löschzüge Neuhäusel, Montabaur und Nentershausen verfügen über je zwei und in den Löschgruppen Ruppach-Goldhausen und Hübingen gibt es je eine (fest im Fahrzeug eingebaute) Pumpe.


Der damalige Wehrleiter Klimke, übrigens der erste der VG Montabaur, sprach sich dafür aus, dass die Pumpenwerkstatt in Nentershausen untergebracht sein sollte. Damals gab es noch keine hauptamtlichen Gerätewarte, heute beschäftigt die VG drei hauptamtliche Gerätewarte. Sie kümmern sich mit hohen technischen Anforderungen um die Wartung und Reinigung der vielen anderen Ausrüstungsgegenstände. Die Pumpenwerkstatt aber blieb in Nentershausen. Unter anderem, weil in dem Anbau der Feuerwehrhalle in Nentershausen, der 2014 eingeweiht wurde, eigens ein Raum dafür entstanden ist. Dort stehen unter anderem eine Drehbank und eine Fräse, die für die Pumpenwartung unerlässlich sind. Das Herzstück aber ist ein selbstgebauter Pumpenprüfstand, den es in dieser Form wohl eher selten gibt.


Bis zum seinem Tod 2005 stand die Pumpenwerkstatt unter der Leitung des Gerätewartes Werner Zingel. Hilfe bekam er Mitte der 80ziger Jahre von Christoph Stradl, der 2004 die Leitung übernahm. Als sein Stellvertreter steht ihm seit 2013 sein Bruder Alexander zur Seite; das technische und feuerwehrspezifische Detailwissen der Beiden ist für die Feuerwehren von großem Wert. Ihr Wirken gewinnt noch einmal einen besonderen Stellenwert. Die Brüder sowie die Nachwuchspumpenwartin in Person von Feuerwehrfrau Sarah Metzler arbeiten ehrenamtlich. Meist etwa zehn Stunden in der Woche.





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