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Qualitäts-Radweg "Südlicher Westerwald" (58 km)


Der neue Radweg führt mitten durch den südlichen Westerwald vom Rhein bis an die Lahn.

Länge: 58 km

Start: Vallendar/Bahnhof

Ziele: Niedererbach (Anschluss an die 48 km lange RLP-Radroute) oder Limburg/Hessen (Anschluss an den 58 km langen Lahnradweg)

Wegebeschaffenheit: überwiegend asphaltierte Wege, teilweise Wirtschafts- und Forstwege

Schwierigkeitsgrad: mittel bis sportlich

Verlauf: Insgesamt vier Bachtäler (Gelbachtal, Holbachtal, Erbachtal, Elbbachtal) und eine Höhenstrecke prägen die Wegführung. Die 18 km durch den südlichen Westerwald führen von Montabaur nach Niedererbach an der hessischen Grenze. Der Radweg "Südlicher Westerwald" ergänzt das regionale  Radwandernetz nördlich des Lahnradweges und führt durch zentrale Orte des südlichen Westerwaldes. In Montabaur kreuzt er den Radweg "Westerwald-Lahn" und bildet dadurch den wichtigsten Radnetz-Knoten der Region.


Radkarte






Pfarrkirche NiedererbachPfarrkirche


Niedererbach wurde im Jahre 1291 als Erlebach erstmals urkundlich erwähnt. Die Urkunde ist auf den 12. Mai 1291 datiert. In der Urkunde werden ein Pastor namens Friedrich und die Pfarrgemeinde Erlebach erwähnt, die ein Rechtsgeschäft mit dem Komtur und den Brüdern des Deutschordens in Koblenz beurkunden.

Im September 1904 wurde mit den Ausschachtungsarbeiten für die neue Pfarrkirche begonnen. Am 14. Mai 1905 wurde der Grundstein gelegt und am 10. August 1905 Richtfest gefeiert. Der Rohbau war im Dezember 1905 fertiggestellt. Im Mai 1906 begann der innere Verputz, der Einbau der Fenster und der Inneneinrichtung. Am 19. August 1906 wurde der neue Kirchenbau von Bischof Dominikus Willi feierlich eingesegnet.

Da sich die Niedererbacher früher auf das Anfertigen von Weidenpfeifchen aus Weidenzweigen verstanden, werden sie heute noch als "Erwocher Peifscher" bezeichnet.



Rathaus in der Mittelstraße


RathausSeit Dezember 2010 besitzt die Gemeinde Niedererbach ein eigenes Rathaus. Das seit Anfang der 1980er Jahre unter Dekmalschutz stehende Fachwerkhaus, ein sogenanntes Tagelöhnerhaus, stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts und war zuletzt völlig heruntergekommen und ein Schandfleck in der Ortsmitte. 2006 wurde es von der Gemeinde von einer Erbengemeinschaft erworben. Es wurde 2008 bis 2010 innen und außen vom 2006 gegründeten Förderverein "Unser Dorf hat Zukunft" in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Niedererbach in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden restauriert und saniert. Dabei wurden die freigelegten Gefache mit Lehmziegeln ausgemauert und die Wände und Decken mit Lehmmörtel verputzt. Am Zuschnitt der Zimmer wurde nichts verändert, so dass noch heute im Inneren die Struktur des rund 200 Jahre alten Hauses erhalten ist. Nach Vorgabe des Denkmalschutzes wurde es außen vollständig verschiefert. Damit wird auch indirekt an den ehemaligen Schieferabbau in Niedererbach erinnert. Die Sanierung des Hauses war im Ort nicht unumstritten, einige Bürger hatten sogar für einen Abriss plädiert. Inzwischen ist man im Dorf aber stolz auf dieses Schmuckstück.

Die Gemeinde Niedererbach nahm im Mai 2011 am bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teil und errichte auf Kreisebene in der Hauptklasse den zweiten Platz. Damit hatte sie sich für den Gebietsentscheid qualifiziert, bei dem im Juni 2011 unter 20 teilnehmenden Gemeinden ein Mittelplatz belegt wurde.


Seltene Tierarten


In den ehemaligen Schieferstollen haben Fledermäuse eine Heimat gefunden. In den vom Naturschutzbund (NABU), Ortsgruppe Hundsangen, betreuten Stollen konnten bisher folgende Fledermausarten nachgewiesen werden:


  • Großes Mausohr
  • Großer Abendsegler
  • Wasserfledermaus
  • Bechsteinfledermaus
  • Große Bartfledermaus
  • Kleine Bartfledermaus
  • Braunes Langohr
  • Zwergfledermaus
  • Fransenfledermaus


Quelle: Wikipedia


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Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Karin Maas, Dipl.-Geografin

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