Die Ortsgemeinde Nentershausen gehört zu den Eisenbach-Gemeinden, im östlichen Teil der Verbandsgemeinde gelegen.
 | | Wappen Das Ortswappen ist nach den drei
Gerichtssiegeln des Ortes gestaltet. Nentershausen, das aus der
Erbschaft der Grafen von Diez stammte, wurde 1564 endgültig Kurtrier
zugeteilt. Die gemeinsame trierisch-nassauische Gebietsherrschaft löste
erst der Diezer Vertrag von 1564. Der Diezer Löwe und das kurtrierische
Kreuz zeigen dieses gemeinsame politische Schicksal. Die Kleeblätter
sind als spezielles Ortszeichen von Nentershausen zu werten. |
Geschichte
Nentershausen wird 841 zum ersten Mal genannt,
als der Diakon Adalbert die dortige Klause, eine Vorläuferin der
späteren Pfarrkirche, dem St. Lubentius-Stift in Dietkirchen schenkte.
Die heutige Kirche St. Laurentius wurde 1863 erbaut. Die exponierte
Lage Nentershausens an der wichtigen Fernstraße in Richtung Limburg war
der Grund dafür, dass der Ort im Laufe der Jahrhunderte, insbesondere
im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), unter den durchziehenden,
marodierenden Truppen litt.
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