Die Ortsgemeinde Horbach gehört zum
Buchfinkenland, einer reizvollen, abwechslungsreichen und
kleingliedrigen Landschaft auf den westlichen Gelbachhöhen, im
südlichen Teil der Verbandsgemeinde gelegen.
 | | Wappen Die Lage Horbachs im sogenannten
"Buchfinkenländchen" wird durch den Buchfink dargestellt. Der
Wellenschrägbalken symbolisiert einen der Quellzuflüsse des Daubachs,
der in Horbach entspringt. Die heraldische Lilie, der die Sumpflilie
zum Vorbild diente, verweist auf das Bestimmungswort des Ortsnamens -
"horo" = Sumpf. Die Farben Rot und Silber sind die kurtrierischen
Wappenfarben. |
Geschichte
Zum ersten Mal wird Horbach in einer Urkunde
aus dem Jahr 1486 genannt. In der Gemarkung Horbach gab es früher zwei
weitere kleine Siedlungen, deren Einwohner ihre Häuser verließen und
wegzogen. In Richtung Hübingen lag Nentzingen, das schon 1383 vorkommt
und 1611 noch bewohnt war, sowie in Richtung Stelzenbachforst
Wilgenhausen, das von 1408 bis 1589 mehrfach erwähnt wurde. Um die
Mitte des vorigen Jahrhunderts wanderten zahlreiche Familien von
Horbach nach Nordamerika, um die Jahrhundertwende in die Bergbaugebiete
nach Lothringen und das Ruhrgebiet aus.
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