Die Ortsgemeinde Heilberscheid gehört zu den Eisenbach-Gemeinden, im östlichen Teil der Verbandsgemeinde gelegen.
 | | Wappen In der Mitte des Wappens ist eine
Madonnenfigur dargestellt, die in einer Mariengrotte mit dem Modell der
Heilberscheider Marienkappelle (erbaut 1889-1891) aufgestellt ist. Die
Hainbuchenzweige verweisen auf die ansehnlichen Bestände von Hainbuchen
im Heilberscheider Wald. Die Farben des Hintergrundes, Rot und Silber,
sind die Wappenfarben von Kurtrier. Das Wappen wird seit 1984 geführt.
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Geschichte
Heilberscheid wird 1362 erstmals urkundlich
erwähnt und taucht 1364 mit dem Namen "Berscheid" in den Unterlagen
auf. Der Ort kam 1564 mit dem Kirchspiel Nentershausen zum
Kurfürstentum Trier. Die ersten Häuser entstanden wohl an wasserreicher
Stelle "Unterm Dorf", wo heute noch der gemauerte Brandweiher und bis
Mitte dieses Jahrhunderts einige gemauerte Brunnen standen sowie auch
heute noch die alte Linde steht. Neben Bauern und kleinen Handwerkern
gab bes noch bis in das vergangene Jahrhundert Köhler, die für die
damals im Westerwald blühende Eisenindustrie die notwendige Holzkohle
lieferte. Durch den Ort verläuft die K 163 Nentershausen - Isselbach.
Dadurch, daß die Fläche zweier ausgegangener
Dörfer angegliedert wurde, ist die Gemarkung außerordentlich groß:
Oberisselbach (erwähnt 1490) im Isselbachtal und Sespenroth im
Gelbachtal, dessen Einwohner 1853 wegen mangelnder
Verdienstmöglichkeiten fast geschlossen nach Amerika auswanderten. Der
Heckstein in der Ortsmitte ist ein kleiner ehemaliger Basaltsteinbruch.
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