Waldnaturschutz



Altholz 
 



In herkömmlich bewirtschafteten Wäldern fehlt es oft an ausreichenden Mengen von Alt- und Totholz. Doch gerade diese Strukturen werden von vielen Käfern, Vögeln, Kleinsäugern und Mulmbewohnern benötigt - sei es als Lebens- und Überwinterungsraum, als Nistplatz oder als Nahrungsbiotop. Im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung versuchen die Revierförster den Anteil des wertvollen Alt- und Totholzes gezielt zu erhöhen.



Bachlauf im Wald  

Ökologisch intakte Waldbäche stellen für viele Waldbewohner eine wichtige Nahrungsquelle dar. Speziell der bei uns lange Zeit verschwundene Schwarzstorch ist hierauf angewiesen. Die in ruhigen Wäldern brütenden Altvögel nehmen die Revierförster unter besonderen Schutz, indem dort während der Brutzeit keine forstlichen Maßnahmen getätigt werden.

 Biotop  

Aus der Sicht des Natur- und Artenschutzes sind insbesondere Extrembedingungen und Sonderstandorte von hoher Wichtigkeit. So sollen im Wald vorhandene Nassstellen wie Tümpel und Teiche (auch Fahrspuren mit Pfützen), Felswände (Wegeanschnitte, ehemalige Steinbrüche) oder stark besonnte Bereiche erhalten werden.



 


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