Beantragung und Aushändigung von Reisepässen

Die Beantragung eines Reisepass kann nur persönlich erfolgen. Für die Einreise in Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft genügt der Personalausweis. Auch in einige Länder, die nicht der Europäischen Gemeinschaft angehören, können Sie ohne Reisepass einreisen. Erkundigen Sie sich darüber bitte rechtzeitig bei Ihrem Reisebüro, dem jeweils die neuesten Informationen zu den Erfordernissen bei der Einreise in das jeweilige Land vorliegen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bürgerbüros ist eine verbindliche Auskunft zu Einreisebestimmungen nicht möglich, weil es sich um das Recht des jeweiligen Reiselandes handelt. Insbesondere von kleineren Staaten oder exotischen Reisezielen gehen Informationen über veränderte Einreisebestimmungen nur bedingt und zeitlich verzögert bei den deutschen Passbehörden ein.


Die Ausstellungsgebühr beträgt für Personen ab dem 24. Lebensjahr 60,-- Euro. Der Reisepass wird mit zehnjähriger Gültigkeit ausgestellt. Personen bis zum 24. Lebensjahr erhalten einen Reisepass mit sechsjähriger Gültigkeit gegen eine Gebühr von 37,50 Euro. In eiligen Fällen kann ein Expressreisepass beantragt werden, der innerhalb 3 Werktagen ausgestellt wird. Die Kosten betragen 92,-- Euro für 10 Jahre Gültigkeit für Personen über 24 Jahren oder 69,50 Euro für 6 Jahre Gültigkeit für Personen unter 24 Jahren. Bei Antritt einer Reise innerhalb 2 Tagen kann sofort ein vorläufiger Reisepass ausgestellt werden. Die Gebühr dafür beträgt 26,-- Euro. Vorläufige Reisepässe sind jedoch nur ein Jahr gültig. Für die Einreise in die USA wird der vorläufige Reisepass nicht anerkannt.


Für jeden Passantrag ist ein aktuelles biometrisches Passbild vorzulegen. Bei Antragstellung werden Fingerabdrücke einer jeden Hand eingescannt. Als Antragsteller müssen Sie Ihre Identität durch einen Personalausweis oder Reisepass oder in anderer geeigneter Art (z.B. Stammbuch, Geburtsurkunde) nachweisen.


Minderjährige Personen

Bei minderjährigen Personen ist darauf zu achten, dass bei Antragsstellung mindestens ein Elternteil  dabei ist. Desweiteren ist die Unterschrift beider sorgeberechtigter Personen erforderlich. Das Unterschriftsformular wird Ihnen auf Wunsch bei Antragstellung ausgehändigt und ist spätestens bei der Abholung des Passes vorzulegen.

Alternativ besteht die Möglichkeit das Unterschriftsformular über den nachfolgenden Link auszudrucken.

Zum Unterschriftsabgleich ist es erforderlich, dass bei Abholung des Passes ein Ausweisdokument des nicht anwesenden Elternteils vorgelegt wird.

Vollmacht zur Beantragung Reisepass (PDF-Datei 0,012 MB)


NEU: Statusabfrage zum beantragten Reisepass über das landesweite System „rlpDirekt“


 




Wir bitten um Beachtung:


Aufgrund europäischer Vorgaben wird allen Eltern empfohlen, die noch über einen Reisepass mit Kindereinträgen verfügen, bei geplanten Auslandsreisen im Sommer rechtzeitig vor dem 26. Juni 2012 neue Reisedokumente für ihre Kinder zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder kämen Kinderreisepässe, Reisepässe und – je nach Reiseziel – auch Personalausweise in Betracht.

 



Seit dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Dies gilt auch für Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. für den so genannten „Schengen-Raum". Auch wenn in diesem Gebiet die Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht von der Pflicht, ein gültiges Dokument mitzuführen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Reisedokument dagegen uneingeschränkt gültig.

 

Die Änderung ergibt sich aus einer Anpassung der EU-Verordnung über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedsstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten (EU-Passverordnung). Hintergrund ist die Anpassung an internationale Entwicklungen, für Reisende jeden Alters eigene Dokumente vorzusehen. Das soll Missbrauch vorbeugen und Kinder schützen. Das Prinzip „eine Person – ein Pass" wird aus Sicherheitsgründen auch von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) empfohlen und ist gemäß EU-Passverordnung bis zum 26. Juni 2012 EU-weit umzusetzen.

 

Die Eintragung eines Kindes in den elterlichen Reisepass ist aus den vorgenannten Sicherheitsgründen bereits seit dem 1. November 2007 nicht mehr zulässig. Aufgrund der zehnjährigen Gültigkeitsdauer von Reisepässen können sich Dokumente mit (ab dem 26. Juni 2012 ungültigem) Kindereintrag aber noch bis Ende Oktober 2017 in Umlauf befinden.

 

Weitere Informationen und die jeweils zuständige Passbehörde sind im Internet über den Bürger- und Unternehmensservice Rheinland-Pfalz (www.bus.rlp.de) unter dem Stichwort „Pass“ zu finden. Zusätzliche Auskünfte erteilen die zuständigen Pass- und Personalausweisbehörden.

 

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