Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur


Redaktionsschluss: montags 15.00 Uhr


Übersicht der vorgezogenen Abgabetermine 2018




Das aktuelle Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur können Sie direkt bei der  Linus Wittich Medien KG einsehen. Klicken Sie hier, um zum Internetangebot des Verlages zu wechseln. Dort stehen Ihnen auch ältere Wochenblatt-Ausgaben zur Verfügung: Archiv


Grundlegende Informationen zum Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur

Das Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur bietet, neben den amtlichen Bekanntmachungen allen Gemeinden, Verbänden und Vereinen die Möglichkeit, wichtige Termine zu veröffentlichen.

 

Beachten Sie bitte, dass nur eine Übersendung von E-Mails einen reibungslosen Ablauf gewährleisten kann (z.B. Ausschluss von Übermittlungs- und Übertragungsfehlern). Bitte senden Sie Ankündigungen nur noch per E-Mail an wochenblatt@montabaur.de

 

Für die reibungslose Weiterverarbeitung Ihrer Manuskripte, Bilder und Plakate beachten Sie bei der Zuleitung bitte Folgendes:



  • Übermitteln Sie uns Ihre Beiträge nur noch per E-Mail oder auf Datenträger


  • Texte können als Word-Dokument (bitte unbedingt darauf achten, dass die Datei als "endgültige" Version gespeichert ist) oder auch direkt in der E-Mail (ohne Dateianhang)  eingesendet werden  


  • Bilder bzw. Grafiken bitte in den gängigen Datei-Formaten PDF, JPG, TIFF etc. übermitteln und unbedingt darauf achten, dass die Dateien druckfähig sind (Bild-Auflösung 300 dpi)


  • Bitte geben Sie im Betreff die gewünschte Kalenderwoche und Rubrik an


  • Redaktionsschluss ist jeweils montags, 15.00 Uhr (Redaktionsschluss-Vorverlegungen, z.B. wegen Feiertagen, werden rechtzeitig bekannt gegeben). Zu spät eingehende Manuskripte können nicht mehr berücksichtigt werden.


  • Änderungen durch die Redaktion: Die Redaktion wägt viele verschiedene Einzelgesichtspunkte bei der Zusammenstellung des Wochenblattes ab. Die Kürzung, Verschiebung oder der Ausschluss einer Veröffentlichung bleiben ihr daher vorbehalten. Die Einsender erhalten keine Nachricht über redaktionelle Änderungen.


  • Veranstaltungshinweise sind möglichst kurz zu halten mit Angaben über Ort, Zeit und Programm. Sie werden einmal komplett im Wochenblatt abgedruckt. Bei besonderen Anlässen kann die Info grafisch gestaltet im vorderen Bereich des Wochenblattes unter den „Veranstaltungstipps“ veröffentlicht werden (1/4 Seite). Ein 2. Abdruck ist nur in Kurzform als Fließtext möglich. Mehrfachnennungen unter verschiedenen Ortsgemeinden oder Rubriken sind nicht möglich. Nachberichte über den Veranstaltungsverlauf werden nicht gedruckt.


  • Bitte hinterlassen Sie eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen



Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Rita Sander

- Wochenblatt -

Telefon (0 26 02) 126 - 106

Fax (0 26 02) 126 - 251

wochenblatt@montabaur.de





Wenn Sie kein Mitteilungsblatt bekommen haben...


Es kommt immer wieder mal vor, dass einige Haushalte kein Mitteilungsblatt erhalten. Für diesen Fall bitten wir Sie, sich an den Vertrieb bei der  Linus Wittich Medien KG, Tel. 02624/911-143, zu wenden. Dieser ist auch unter folgender E-Mail-Adresse zu erreichen:
vertrieb@wittich-hoehr.de




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Seligsprechung Pater Richard Henkes SAC - ein Brückenschlag zwischen Gestern und Heute

Foto: Angela Marlier, Pressestelle der Pallottiner

Die Vorbereitungen rund um die Seligsprechung von Pater Richard Henkes fanden zum Ende des Jahres 2018 einen wünschenswerten Höhepunkt. Der Vatikan gab am 22. Dezember bekannt, dass Papst Franziskus die Seligsprechung des Pallottinerpaters entschieden hat.

Damit steht für Ruppach-Goldhausen und die Umgebung und nicht zuletzt für das gesamte Bistum Limburg ein beachtliches Ereignis vor der Tür.

Richard Henkes wurde 1900 in Ruppach geboren und trat 1912 ins Studienheim der Pallottiner in Vallendar-Schönstatt ein. Am 6. Juni 1925 erfolgte seine Priesterweihe in Limburg. Die folgenden Jahre arbeitete er als Lehrer und Seelsorger an verschiedenen Orten, bevor er 1941 Pfarrer in Strandorf (heute Strahovice in Tschechien) wurde.

Pater Henkes setzte sich immer wieder intensiv mit dem Nationalsozialismus auseinander und prangerte dies ohne Zögern in seinen Predigten an. Im Laufe der Jahre nahmen seine Aussagen immer mehr an Schärfe zu, sodass er im April 1943 von der Gestapo verhaftet und ins Konzentrationslager nach Dachau gebracht wurde.

Aus Nächstenliebe meldete er sich im November 1944 freiwillig zum Krankendienst in der wegen Typhus isolierten Baracke 17, wo er sich nach kurzer Zeit mit der Krankheit infizierte. Er verstarb nur wenig später am 22. Februar 1945.

In Ruppach-Goldhausen hat sich bereits zu Beginn des Jahres 2018 ein Arbeitskreis gebildet, der sich mit den Feierlichkeiten anlässlich der Seligsprechung beschäftigt.

Unter dem Zitat „Einer muss da sein, es zu sagen“ gibt es Planungen von Aktionen, mit denen auf das Leben und Wirken von Pater Richard Henkes aufmerksam gemacht werden soll. So wurde eine Stellwand geschaffen, die als Ausstellung und Informationsmittel auf Reise in umliegende Gemeinden gehen kann.

Basierend auf der von Pater Richard Henkes betriebenen deutsch-tschechischen Freundschaft wurde außerdem ein länderübergreifendes Projekt ins Leben gerufen. Hierfür sollen Menschen verschiedener Altersgruppen aus Ruppach-Goldhausen und Strahovice ihre Sichtweise zum Leben und Wirken von Pater Richard Henkes in Collagen, Videoaufnahmen etc. ausdrücken. Neben den Ältesten aus den Gemeinden konnten auch die Jüngsten vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zum Raiffeisen-Campus für die Mitarbeit gewonnen werden.

Auch die Gestaltung des Festwochenendes wurde bereits thematisiert. So wird das sonst im zweijährigen Rhythmus stattfindende Treffen zu Pfingsten zwischen Strahovice und Ruppach-Goldhausen in Absprache mit Ortsbürgermeister Klaus Henkes und Bürgermeisterin Ellen Malcharkova auf das Wochenende der eigentlichen Seligsprechung verlegt, um gemeinsam mit tschechischen Freunden dieses Ereignis zu erleben. Leider steht dieser Termin noch nicht genau fest, so daß hier die einzige Unbekannte verbleibt.

Neben dem Ort der Feierlichkeiten, der Teilnahme am Festakt der Seligsprechung und der Art eines dauerhaften Gedenkens macht man sich viele Gedanken, um auf das Lebenswerk von Pater Richard Henkes aufmerksam zu machen.

Wie es in den Planungen weitergeht, wird der Arbeitskreis im Laufe der nächsten Monate bekannt geben. Jeder, der sich gerne an den Vorbereitungen beteiligen möchte, ist herzlich willkommen und kann sich bei dem Leiter, Herrn Gerold Sprenger unter Tel. 0171 21 23 600, oder einem der Mitglieder des Arbeitskreises melden.

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  Telefon (0 26 02) 126 - 0    
  Fax (0 26 02) 126 - 150

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