Zukunft auf den Punkt bringen:

Gemeinsam Ideen finden


Wie wollen Menschen in den Verbandsgemeinden Diez und Montabaur im Alter wohnen? – Die Meisten am liebsten zu Hause! Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zum regionalen Entwicklungskonzept der Verbandsgemeinden Diez und Montabaur in Nentershausen. Weitere Themen der Diskussionsrunden waren die Stärken und Schwächen beider Verbandsgemeinden sowie die relevanten Zukunftsthemen.

 

Bei der Auftaktveranstaltung zum regionalen Entwicklungskonzept Diez und Montabaur in Nentershausen hatten die fast 250 Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen und Anregungen einzubringen. Um Zukunft auf den Punkt bringen zu können, sei es notwendig, zunächst gemeinsam die Ausgangslage zu verstehen, so Bürgermeister Edmund Schaaf.

 

Die zentrale Lage, gute Verkehrsanbindungen, schöne Landschaft, attraktive Bildungsinfrastruktur, ausreichend Arbeitsplätze – dies ist nach Einschätzung der Teilnehmer in Summe auf der Seite der Stärken der beiden Verbandsgemeinden zu verbuchen. Schwächen fänden sich jedoch bei der Breitbandversorgung, im öffentlichen Personennahverkehr, in der Nahversorgung in den Dörfern und der mangelnden Finanzausstattung in den Gemeinden.

 

Der demografische Wandel ist Ausgangspunkt für sämtliche Überlegungen beim REK. Wir werden weniger, älter und bunter – diese Entwicklung trifft für beide Verbandsgemeinden gleichermaßen zu. Daher wurde die Frage „Wie wollen Menschen im Alter leben?“ auch im Rahmen der Auftaktveranstaltung intensiv diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussionsrunden an den Tischen zeigen: Die Menschen wollen im Alter vor allem in ihrer gewohnten Umgebung leben und wohnen. Viele wünschen sich dabei im eigenen Haus bleiben zu können, wenn dies gesundheitlich möglich ist und Unterstützung gewährleistet ist - durch die Familie, durch die Nachbarschaft, durch Dienstleister. Aber auch gemeinschaftliche Formen des Wohnens wie Hausgemeinschaften oder Mehrgenerationenhäuser sowie andere Konzepte von Seniorenheimen wurden genannt. Sehr deutlich wurde auch, dass die Frage, ob und wie lange man in seinem eigenen Haus leben könne, von der Infrastruktur und deren Erreichbarkeit abhänge. Entscheidende Fragen sind hier: Gibt es einen Arzt in der Nähe und wie komme ich da hin? Wo kann ich einkaufen und Besorgungen machen?

 

Michael Schnatz, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Diez, und Edmund Schaaf von der Verbandsgemeinde Montabaur dankten allen Teilnehmern für ihr Engagement. Die wichtigen Erkenntnisse werden in den weiteren Erarbeitungsprozess des REKs Diez-Montabaur aufgenommen. Das REK Diez – Montabaur wird als Modellprojekt mit Mitteln des rheinland-pfälzischen Dorferneuerungsprogramms gefördert.

 

Ansprechpartnerin: Marion Gräf, Tel.: 02602 / 126- 191; E-Mail: mgraef@montabaur.de

 


Bei der Auftaktveranstaltung zum REK wurden in wechselnden Gesprächsrunden Stärken und Schwächen der beiden Verbandsgemeinden diskutiert sowie die Zukunftsfrage „Wie möchte ich im Alter leben?“ besprochen.


Bei der Auftaktveranstaltung zum REK wurden in wechselnden Gesprächsrunden Stärken und Schwächen der beiden Verbandsgemeinden diskutiert sowie die Zukunftsfrage „Wie möchte ich im Alter leben?“ besprochen.

 


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