Ulrich Richter-Hopprich als neuer Bürgermeister vereidigt


Ulrich Richter-Hopprich als neuer Bürgermeister vereidigt

Der Countdown läuft. Am 1. Januar 2018 wird Ulrich Richter-Hopprich sein neues Amt als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur antreten.



 


Im Rahmen einer Sondersitzung des Verbandsgemeinderates überreichte der noch amtierende Bürgermeister Edmund Schaaf seinem Nachfolger die Ernennungsurkunde und übergab ihm symbolisch die Schlüssel für das Rathaus. Vor rund 220 geladenen Gästen leistete Ulrich Richter-Hopprich in der Stadthalle Haus Mons-Tabor den Amtseid und schilderte seine politischen Ziele.

 

„Sie bringen die besten Eigenschaften für dieses Amt mit: Sie sind ein guter Verwaltungsjurist und Sie können auf die Menschen zugehen“, lobte Bürgermeister Schaaf seinen Nachfolger. Er versprach Richter-Hopprich, nicht ständig ins Rathaus zu kommen und seine Entscheidungen nicht öffentlich zu kommentieren. „Aber wenn Sie es wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, um erforderliche Informationen aus der Vergangenheit zu geben. An diese Versprechen dürfen Sie mich jederzeit erinnern.“ Ulrich Richter-Hopprich bedankte sich seinerseits bei Schaaf „ganz deutlich für die Expertise und das große Engagement“, mit der dieser die Verbandsgemeinde Montabaur 16 Jahre lang geführt hat. „Das hat mir nicht nur Respekt und Anerkennung abgerungen, sondern auch Demut vor dem Amt, das ich hier übernehme.“ Ansonsten habe Schaaf es ihm, dem Neuen, nicht eben leicht gemacht, im Wahlkampf neue Akzente zu setzen, denn die Verbandsgemeinde Montabaur stehe einfach gut da und es gebe wenig, was man dringend verbessern müsse. Allerdings, führte Richter-Hopprich aus, habe er die Zeit seit seiner Wahl Anfang Mai genutzt, um sich umfassend auf sein neues Amt vorzubereiten. Schließlich habe er sich um dieses Amt beworben, „weil ich eine ganze Reihe Vorstellungen und Vorschläge dazu mitbringe, wie wir gemeinsam in die Zukunft gehen können.“ Diese führte er dann anhand der Themenfelder Jugend und Schulen, Familien, Generationen, Ehrenamt, Nahversorgung, Mobilität, Straßen und Infrastruktur, Feuerwehren, Wirtschaftsförderung und Umwelt aus. Er betonte, dass ihm bei allen Themen der Prozess der politischen Willensbildung sowie die Gemeinschaft der Ortsgemeinden und der Stadt besonders wichtig seien: „Die Verbandsgemeinde ist ein Lebensraum für alle Ortsgemeinden mit ihrem je eigenen Charakter. Da ist kein Platz für Kirchturmdenken.“ Er versprach mit den Bürgern in Kontakt bleiben zu wollen, immer wieder das Gespräch zu suchen – besonders mit jungen Menschen. Nach den Erfahrungen mit seiner 1.000-Türen-Tour im Wahlkampf, sagte er: „Wir müssen raus! Raus aus den Räten, raus aus der Verwaltung, hin zu den Menschen.“ Abschließend forderte er seine Gäste auf, sich mit ihm auf den Weg zu machen: „Bringen Sie mit mir unsere Verbandsgemeinde weiter voran auf dem guten Weg, auf dem Sie sich seit langem befindet. Und trauen Sie sich mit mir, so manches trotzdem ganz neu zu versuchen. Wenn uns das gelingt, können wir gemeinsam Zukunft schaffen.“

 

Die Zeit der Vorbereitung hatte Ulrich Richter-Hopprich genutzt, um gemeinsam mit dem Ersten Beigeordnete Andree Stein die Schwerpunkte und Ziele für die nächsten Jahre abzustecken. Stein war im Frühjahr 2017 vom Verbandsgemeinderat im Amt bestätigt worden. Seine neue dritte Amtszeit beginnt parallel zu der von Richter-Hopprich am 1. Januar 2018 und dauert ebenso acht Jahre. „Ich denke, das ist eine gute Mischung: der alte Hase und der junge Querkopf“, kommentierte Richter-Hopprich das neue Tandem an der Spitze der Verbandsgemeinde. Genau diese Konstellation hat auch für Andree Stein ihren Reiz, der sich selbst als „Methusalem in der Verwaltungsspitze“ und Richter-Hopprich als „new generation“ bezeichnete. „Genau das ist die Herausforderung für uns beide: Das gut Bewährte zu wahren und neue Ideen für die Zukunft zu entwerfen. Lass uns unsere Chancen zum Wohle der Verbandsgemeinde nutzen.“ Weitere Grußworte an diesem Abend sprachen Achim Schwickert als Landrat des Westerwaldkreises und bisheriger Chef von Richter-Hopprich, Dr. Wolfgang Neutz in Namen aller Fraktionen des Verbandsgemeinderates, Hans Ulrich Weidenfeller im Namen der Ortsbürgermeister, Bürgermeister Michael Merz von der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach im Namen der Westerwälder Bürgermeister-Kollegen sowie die Personalratsvorsitzende Constanze Wunderlich im Namen aller Mitarbeiter der Verwaltung. Sie alle wünschten Richter-Hopprich alles Gute, viel Glück und Erfolg sowie allzeit verlässliche Wegbegleiter. Für den musikalischen Rahmen sorgte an diesem Abend der Musikverein Holler mit der Dirigentin Sonja Freisberg. Zum Auftakt der Amtseinführung fand ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter in Ketten statt. Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier und Dekan Wolfgang Weik segneten den designierten Bürgermeister für sein neues Amt. Der Gottesdienst wurde musikalisch mitgestaltet vom Kinder- und Jugendchor sowie Andreas Loheide und Peter Hartenstein an Orgel und Trompete.

 

 Antrittsrede




Zur Person: Ulrich Richter Hopprich

 

Hans Ulrich Richter wurde 1980 in Wuppertal geboren. Nach dem Abitur in Berlin studierte er Jura und Philosophie in Trier. Nach weiteren beruflichen Stationen kam er schließlich in den Westerwald, wo er seit 2013 als Vorsitzender des Kreisrechtsausschusses bei der Kreisverwaltung tätig ist. Er ist Mitglied in der CDU und sitzt für seine Partei im Bauausschuss der Stadt Montabaur. Seit Mai 2016 ist er Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes.

 

Die Arbeit der Vereine in Montabaur liegt Ulrich Richter-Hopprich am Herzen, besonders der Verein „Boxen macht Schule“. Diesen hat er mitbegründet und ist dort nach wie vor aktiv. Außerdem ist er Mitglied in den Fördervereinen der Freiwilligen Feuerwehr, der Kreismusikschule und der Kita Waldschule. Seit November 2017 ist er Vorsitzender des Haus der Jugend e.V..

 

Bei der Bürgermeisterwahl am 7. Mai 2017 erhielt Richter-Hopprich knapp 60% der abgegebenen Stimmen und wurde damit direkt in das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Montabaur gewählt.

 

Ulrich Richter-Hopprich ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern in Montabaur.

 


 


 Ulrich Richter-Hopprich (l.) erhielt seine Ernennungsurkunde aus den Händen des scheidenden Bürgermeisters Edmund Schaaf.(Bilder: Olaf Nitz)


Ulrich Richter-Hopprich (l.) erhielt seine Ernennungsurkunde aus den Händen des scheidenden Bürgermeisters Edmund Schaaf.(Bilder: Olaf Nitz)



 Die neue Verwaltungsspitze der Verbandsgemeinde Montabaur: Der Erste Beigeordnete Andree Stein (r.) überreichte Ulrich Richter-Hopprich eine Glasfeder und ein Tintenfass mit roter Tinte.


Die neue Verwaltungsspitze der Verbandsgemeinde Montabaur: Der Erste Beigeordnete Andree Stein (r.) überreichte Ulrich Richter-Hopprich eine Glasfeder und ein Tintenfass mit roter Tinte.



 

Der amtierende Bürgermeister Edmund Schaaf mit seiner Frau Agnes (r.) und der designierte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich mit seiner Frau Ulrike Hopprich.


Der amtierende Bürgermeister Edmund Schaaf mit seiner Frau Agnes (r.) und der designierte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich mit seiner Frau Ulrike Hopprich.



 

Ulrich Richter-Hopprich (Mitte) mit seinen beiden Vorgängern im Amt Edmund Schaaf (r.) und Dr. Paul Possel-Dölken.


Ulrich Richter-Hopprich (Mitte) mit seinen beiden Vorgängern im Amt Edmund Schaaf (r.) und Dr. Paul Possel-Dölken.

 




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