VGM-net und KEVAG Telekom schließen Vertrag


VGM-net und KEVAG Telekom schließen Vertrag




Schnelles Internet für alle ab Sommer 2014

Auf diese Unterschrift haben in der Verbandsgemeinde Montabaur viele Menschen gewartet ...




 


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Die Vorstände von VGM-net und KEVAG-Telekom unterzeichneten einen Netzbetriebsvertrag und gaben damit endgültig grünes Licht für den Ausbau und späteren Betrieb des Glasfasernetzes in der VG. Bereits im Oktober werden erste Baumaßnahmen beginnen. Bis zum Sommer 2014 sollen dann die 16 am Projekt beteiligten Ortsgemeinden und die Montabaurer Stadtteile Bladernheim und Reckenthal mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen ausgestattet sein. Die KEVAG Telekom stellte ihre dazugehörigen Produkte und Tarife rund ums Telefonieren, Internet und Fernsehen vor. Eine Registrierung ist für Interessenten ab sofort möglich.

 

Zur Vertragsunterzeichnung begrüßte Bürgermeister Edmund Schaaf, der zugleich auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der VGM-net ist, die Beteiligten im Rathaus in Montabaur. Er hob die Bedeutung von leistungsfähigen Internetverbindungen als wichtigen Standortfaktor sowohl für den Wohn- als auch für den Wirtschaftsstandort VG Montabaur hervor und ließ die bisherigen Entwicklungen vor und nach der Gründung der VGM-net Revue passieren. „Wir sind sehr froh, dass wir in der KEVAG Telekom einen verlässlichen Partner für den Netzbetrieb und das Endkundengeschäft gefunden haben. Ein Partner, der wirklich Interesse an der Region und ihrer nachhaltigen Entwicklung hat“, sagte Schaaf und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. „Zusammen mit den Ortsbürgermeistern hoffe ich nun, dass die Einwohner und Unternehmen die Angebote von KEVAG Telekom gut annehmen und möglichst viele Verträge abgeschlossen werden. Wir gehen von einer hohen Nachfrage aus.“ Bernd Gowitzke, Geschäftsführer der KEVAG Telekom gab den Dank zurück. Es sei eine konstruktive und effiente Zusammenarbeit – immer am gemeinsamen Ziel einer guten Versorgung der Region orientiert. „Als regionaler Versorger sind wir in der Region bekannt und verwurzelt. Dazu gehört es auch, ‚aufs Land zu gehen‘ und die Versorgungslücken im ländlichen Raum zu schließen. Wir hoffen, dass die Menschen unsere Anstrengungen honorieren und unsere Angebote nutzen.“ Für viele Menschen sei es angenehm, einen Anbieter zu haben, der vor Ort ist und den man kennt. So sei beispielweise die Service-Line in Koblenz angesiedelt und die Mitarbeiter stammten aus der Region. „Ein klarer Vorteil für uns“, so Gowitzke. Das sieht auch Stefan Heibel, Vorstand der VGM-net, so, der zusammen mit dem Prokuristen Jürgen Braun von KEVAG Telekom Horst Flabb den umfangreichen Netzbetriebsvertrag ausgearbeitet hat. „Wir haben kurze Wege zwischen Koblenz und Montabaur und ein gemeinsames Interesse an der Region.“ Heibel bedankte sich vor allem auch bei Horst Flabb, dem Geschäftsführer des Solinger Büros Flabb- Planung. Flabb berät die VG Montabaur seit einigen Jahren in Sachen Breitbandausbau und hat die Detailplanung für das neue Glasfasernetz ausgearbeitet hat. „Mit der Glasfaser setzen wir auf eine zukunftssichere Technologie, die noch viele Optionen zur Verbesserung der Datenübertragung offen lässt“, führte Flabb aus. Wichtig sei es für die Endkunden, dass die Kupferkabel, die noch überwiegend in den Hausanschlüssen zu finden seien, nach und nach durch Glasfaser ersetzt würden, damit die Datenautobahn nicht auf den letzten Metern zum Feldweg würde.

 

Der Vertrag


Mit dem jetzt geschlossenen Netzbetriebsvertrag verpachtet die VGM-net ihr im Aufbau befindliches Glasfasernetz in der VG Montabaur an die KEVAG Telekom. Diese wird das Netz mit aktiver Technik ausrüsten und Einwohnern sowie Unternehmen vielfältige Telekommunikationsdienste anbieten (siehe Produkte). Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und enthält eine Verlängerungsoption für weitere sechs Jahre. Sollte die VGM-net ihr Netz erweitern, wenn beispielsweise ein Neubaugebiet erschlossen wird, wird die KEVAG Telekom ihre Angebote auch auf die neuen Netzbereiche ausweiten.

 


Das Netz


Das Glasfasernetz der VGM-net wird eine Trassenlänge von 35-37 Kilometern haben und um die 40 Kabelverzweiger enthalten. Damit können rund 13.000 Einwohner in den Ortsgemeinden Boden, Daubach, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligenroth, Horbach, Hübingen, Niedererbach (Neubaugebiet „Auf dem Hahn“), Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Stahlhofen und Untershausen sowie in Montabaur-Bladernheim und – Reckenthal mit schnellem Internet versorgt werden. Die VGM-net investiert dafür rund 2,3 Mio. Euro. Die Baukosten sowie die laufenden Kosten werden teilweise durch die Pachteinnahmen gedeckt; der Restbetrag wird von den an der VGM-net beteiligten Ortsgemeinden nach einem festgelegten Schlüssel getragen. Die KEVAG Telekom wird das Netz mit aktiver Technik ausrüsten und dafür ihrerseits hohe Investitionen tätigen.


 

Die Produkte


Im Bereich der VGM-net können die künftigen Kunden der KEVAG Telekom mit VDSL-Anschlüssen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) rechnen. Es gibt vielfältige Produkte, Kombipakete und Tarife für die Bereiche Telefon (Festnetz), Mobilfunk, Internet und digitales Fernsehen. Der monatliche Grundpreis für das Basispaket wird bei circa 30 Euro liegen. Wer den Anbieter hin zur KEVAG Telekom wechselt, kann seine alte Rufnummer übernehmen.

 



Für eine Vormerkung und Beratung können sich Interessenten ab sofort an die Service-Line der KEVAG Telekom wenden unter 0261 / 20-16-20 oder im Internet unter www.ktk.de nachsehen. Informationen gibt es ebenfalls bei der VGM-net unter Tel.: 02602 / 126-555.

 



 Geschäftsführer KEVAG Telekom Bernd Gowitzke (l.) und VGM-net-Vorstand Stefan Heibel bei der Vertragsunterzeichnung. Mit dabei waren (v.l.) Jürgen Braun, Prokurist KEVAG Telekom, Bürgermeister Edmund Schaaf sowie Horst Flabb von Flabb-Planung.


Geschäftsführer KEVAG Telekom Bernd Gowitzke (l.) und VGM-net-Vorstand Stefan Heibel bei der Vertragsunterzeichnung. Mit dabei waren (v.l.) Jürgen Braun, Prokurist KEVAG Telekom, Bürgermeister Edmund Schaaf sowie Horst Flabb von Flabb-Planung.







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