Einwohnerversammlung in Montabaur


Einwohnerversammlung in Montabaur




Die Westerwaldkaserne stand im Mittelpunkt einer Einwohnerversammlung, zu der Stadtbürgermeister Klaus Mies und Bürgermeister Edmund Schaaf (Verbandsgemeinde - VG) interessierte Bürgerinnen und Bürger in die Stadthalle Haus Mons Tabor eingeladen hatten. „Was geschieht in der Kaserne?“ – Diese Frage interessiert die Menschen in Montabaur.




 

Die Teilnahme von mehr als 200 Personen belegt dies. Das Gelände der ehemaligen Westerwaldkaserne in Montabaur hat eine Investorengruppe, die Firma Quartiersmanufaktur aus Trier, von der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BImA) gekauft. Am 04.07.2013 hatten Stadtrat und Verbandsgemeinderat einem städtebaulichen Vertrag mit der Fa. Quartiersmanufaktur zugestimmt, in dem Fragen des städtebaulichen Konzepts und der Erschließung detailliert geregelt wurden. Am Tag der Einwohnerversammlung wurden der Kaufvertrag und der städtebauliche Vertrag notariell beurkundet. Die Fa. Quartiersmanufaktur will in der ehemaligen Kaserne einen neuen Stadtteil entwickeln, in dem es eine breite Mischung aus unterschiedlichen Wohnformen und gewerblicher Nutzung geben soll. Die Projektentwickler stellten zunächst sich und ihr Konzept vor, ehe sie sich den Fragen aus dem Publikum stellten. Fragen und Meinungsäußerungen zeigten, dass die vorgesehene Entwicklung – wie schon zuvor im Stadtrat und Verbandsgemeinderat – in der Bevölkerung breite Zustimmung findet.


Neben der Westerwaldkaserne stand auch noch die Breitbandversorgung in der Stadt Montabaur und ihren Stadtteilen auf der Agenda. Bürgermeister Schaaf berichtete, die Internetversorgung in der VG sei sehr unterschiedlich. Auch in der Stadt gebe es unterschiedlich versorgte Gebiete. Die VG habe zunächst in dem vorgeschriebenen Verfahren erkundet, ob es einen Anbieter für die Versorgung des bisher unversorgten Ortsgemeinden und Stadtteile für Glasfaserbasierte schnelle Internetzugänge gebe. Das sei nicht der Fall gewesen. Daraufhin habe die VG eine Anstalt des öffentlichen Rechts (VGM-net) gegründet und entschieden, selbst Glasfaserleitungen in die unversorgten Teile der Stadt und Ortsgemeinden zu legen. Zuvor sei ein Betreiber für den Netzbetrieb durch öffentliche Ausschreibung gesucht worden. Nach Auswertung der Angebote habe die Deutsche Telekom überraschend erklärt, die Kernstadt Montabaurs und die Stadteile Elgendorf, Eschelbach und Horressen sowie die Ortsgemeinde Holler im Wege der sogenannten Eigenerschließung auszubauen. Damit sei die Möglichkeit der Versorgung dieser Bereiche durch VGM-net entfallen. Man habe gegenüber der Deutschen Telekom auf eine verbindliche Erklärung gedrängt, dass die Eigenerschließung in den genannten Bereichen auch tatsächlich erfolge und dies auch zeitnah. Die Telekom habe schriftlich zugesichert, diese Arbeiten in 2014 durchzuführen. Für die übrigen Ortsgemeinden habe man – so Edmund Schaaf – die Planung komplett überarbeiten müssen. Er sei aber zuversichtlich, dass es gelinge, in 2014 auch die Ortsgemeinden mit schnellen Internetzugängen zu versorgen. Offen ist die Frage, wie die Erschließung der Stadtteile Reckenthal und Wirzenborn erfolge. Darüber müsse noch mit der Telekom verhandelt und ggfs. eine Entscheidung im Stadtrat herbeigeführt werden. Im letzten Teil des Abends hatten die Bürgerinnen und Bürger noch Gelegenheit, Fragen an die beiden Bürgermeister von Stadt und VG zu stellen. 




Hintergrundinformationen aus unserem Presse-Archiv:











 

Gemeinsam stellten sie das Konzept zur Entwicklung der Westerwaldkaserne vor: (v.l.) Dr. Martin Koch, Jan Eitel und Jürgen Raber von der Firma Quartiersmanufaktur sowie Stadtbürgermeister Klaus Mies und Bürgermeister Edmund Schaaf.


Gemeinsam stellten sie das Konzept zur Entwicklung der Westerwaldkaserne vor: (v.l.) Dr. Martin Koch, Jan Eitel und Jürgen Raber von der Firma Quartiersmanufaktur sowie Stadtbürgermeister Klaus Mies und Bürgermeister Edmund Schaaf.


Trotz des guten Wetters und trotz der Sommerferien waren mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger der Einladung zur Einwohnerversammlung gefolgt.


Trotz des guten Wetters und trotz der Sommerferien waren mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger der Einladung zur Einwohnerversammlung gefolgt.


Trotz des guten Wetters und trotz der Sommerferien waren mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger der Einladung zur Einwohnerversammlung gefolgt.


Dr. Martin Koch, Jürgen Raber und Jan Eitel  von der Firma Quartiersmanufaktur (v. l.)


(v. l.) Dr. Martin Koch, Jürgen Raber und Jan Eitel  von der Firma Quartiersmanufaktur.





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