Die Verbandsgemeinde ist eine Reise wert!


Die Verbandsgemeinde ist eine Reise wert




Die Verbandsgemeinde ist vielseitig und interessant. Das ist das Fazit der etwa 80 Bürger, die zwei Nachmittage lang  gemeinsam mit VG-Bürgermeister Edmund Schaaf und dem Ersten Beigeordneten Andre Stein die Stadt Montabaur und einige der umliegenden Gemeinden besuchten.






 

„Ich wusste gar nicht, was es in unserer Verbandsgemeinde so alles gibt“, kommentierte ein Teilnehmer begeistert. Wann sonst habe man die Gelegenheit, Unternehmen und Einrichtungen aus der Region so gut kennen zu lernen? Etwa das in Heiligenroth ansässige Kunststoffwerk LKH, das zu der weltweit operierenden Friedhelm-Loh-Gruppe gehört. Auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern werden hier rund 200 Materialien zu 1250 verschiedenen Artikeln verarbeitet, berichtete Werkleiter Jürgen Kolb über den Betrieb, der 190 Mitarbeiter beschäftigt.


LKH

 

LKH


In unmittelbarer Nähe zu LKH hat die Pulte Elektrotechnik GmbH & Co KG ihre Betriebs- und Büroräume. Zum Besichtigen sei hier weniger als beim Nachbarn LKH, sagte Stefan Haase, einer der drei Pulte-Geschäftsführer. Denn „unsere Baustellen sind direkt beim Kunden.“ Rund zehn Millionen Euro Umsatz werde die zur Lück-Gruppe zählende Firma Pulte im laufenden Geschäftsjahr in den Bereichen Elektro- und Sicherheitstechnik sowie Schaltanlagen- und Steuerungsbau voraussichtlich erzielen, teilte der Geschäftsführer mit. Das 85 Mitarbeiter starke Traditionsunternehmen wachse seit Jahren kontinuierlich, weshalb im Sommer 2012 auch der Umzug aus Montabaur ins Industriegebiet von Heiligenroth notwendig gewesen sei.


Pulte

 



Als ebenfalls stark expandierendes Unternehmen präsentierte sich die Firma modul technik im Industriegebiet Alter Galgen. In mehr als 50 Länder liefert der von Anna und Philip Balagny geleitete Hersteller von medizinischen Versorgungsgeräten und Systemen. Dabei gehe es nicht nur um hochwertige Individuallösungen, betonte Anna Balagny. Maßgebend für Modul Technik sei vielmehr der Ansatz, „schick heilt besser“. Schließlich beschleunige eine nette, wohnliche Umgebung den Genesungsprozess, betonte sie.


modul technik

 

modul technik


modul technik




Mit großem Applaus und anerkennenden Worten bedankten sich die Teilnehmer der VG-Rundreise bei der Stützpunktfeuerwehr in Nentershausen. Stellvertretend für die Kameraden aller Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde müsse hier einmal laut gesagt werden, dass „ihr eure Arbeit gut macht“, rief ein Teilnehmer Wehrleiter Hans-Joachim Klimke zu. Besonderen Respekt zollten Edmund Schaaf und Andre Stein der Nentershausener Feuerwehr auch für ihren in Eigenleistung erstellten Erweiterungsanbau an das Feuerwehrhaus. Dieses ehrenamtliche Engagement sei bemerkenswert und keinesfalls selbstverständlich, sagte der Bürgermeister.

 

Feuerwehrgerätehaus Nentershausen


Feuerwehrgerätehaus Nentershausen


Feuerwehrgerätehaus Nentershausen


Feuerwehrgerätehaus Nentershausen




Über die Wasserversorgung der Verbandsgemeinde informierte Jürgen Herz am Wasserhochbehälter auf der Montabaurer Höhe. 4000 Kubikmeter Wasser werden hier in drei Kammern des Behälters gespeichert, erläuterte der Ingenieur. Dieser im Jahr 2009 für zwei Millionen Euro errichtete Behälter sei des neueste und größte. Daher könne die Wasserversorgung auch in anhaltenden Hitzeperioden garantiert werden.


Wasserhochbehälter Montabaurer Höhe

 



Einen Einblick in den modernen Schulalltag verschaffte sich die Gruppe bei der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus in Nentershausen, einer für 6,7 Millionen Euro sanierten und erweiterten weiterführenden Schule für rund 460 Kinder und Jugendliche. Mit einem „Herzlich Willkommen“ begrüßte Schulleiter Helmut Mose die Gäste und demonstrierte, dass Lehrer heute nicht mehr unbedingt an der Tafel schreiben, sondern ihre Schüler an Computer unterstützten „White-Boards“ unterrichten.


Freiherr-vom-Stein-Realschule plus Nentershausen


Freiherr-vom-Stein-Realschule plus Nentershausen



Moderne und individuelle Erweiterungen der Schulausstattung waren auch in der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur zu besichtigen, wo die Reiseteilnehmer von sechs Schülerinnen empfangen und durch das Schulgebäude geführt wurden. Um den Anforderungen der Ganztagsschule gerecht zu werden, gibt es in dieser Einrichtung seit Beginn des Jahres zudem eine Mensa, erklärte Schulleiter Karl Jung. Sie werde im Schichtbetrieb genutzt und erfreue sich großer Beliebtheit.

 

Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur



Auf die Bedürfnisse der Kleinen und Kleinsten ist die komplett modernisierte Kindertagesstätte St. Martin zugeschnitten. 125 Kinder werden hier in sechs Gruppen betreut, informierten die Leiterinnen Eva Kissel und Ulrike Floreth. Helle, lichtdurchflutete Räume, Spiel-, Bastel- und Turngelegenheiten sowie das großzügig angelegte Außengelände hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Betreuungssituation geführt, freuten sich die Leiterinnen. So bestünden optimale Voraussetzungen für das Motto „von klein auf mehr erleben“.

 

Kindertagesstätte St. Martin Montabaur


Kindertagesstätte St. Martin Montabaur




Zum Abschluss der jeweiligen Halbtagesfahrten besuchten die Teilnehmer am ersten Tag das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel, einem Informationszentrum für Umwelt- und Ernährungsfragen.


Bürgergespräch im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald/Osteifel in Montabaur


Bürgergespräch im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald/Osteifel in Montabaur



Die zweite Tour endete im Karlsheim in Kirchähr ...


Karlsheim Kirchähr


... mit einer kulinarischen Stärkung und der Feststellung:


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