Ehrveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehren


 


Erstmals Auszeichnung für 45 Jahre aktive Tätigkeit

Mit zahlreichen Ehrungen und Beförderungen bedankte sich Andree Stein, der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, bei den Feuerwehrkameraden für deren Hilfsbereitschaft und Einsatzwillen. Die feierliche Ehrveranstaltung gestaltete in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Girod.



 

Es war für Andree Stein eine Premiere: Erstmals sprach er neun Feuerwehrkameraden die Beförderung zum Oberlöschmeister aus, einem neu geschaffenen Dienstgrad. Und auch die Verleihung des silbernen Feuerwehrabzeichens am Bande für besondere Verdienste sowie die Auszeichnung mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45 Jahre aktive Tätigkeit nahm Andre Stein ebenfalls zum ersten Mal vor - diesmal gemeinsam mit Landrat Achim Schwickert. Neun Feuerwehrkameraden aus der Verbandsgemeinde wurde dieses „Supergold“ verliehen. Eine Ehrung des Kreisfeuerwehrverbandes für 25 Jahre Vorstandsarbeit nahm der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Axel Simonis vor.

 

Anerkennung und Dank, die der Erste Beigeordnete Stein auch im Namen von Bürgermeister Edmund Schaaf übermittelte, galten indes allen Feuerwehrkameraden: „Ihr selbstloser Einsatzwille ist es, der mich so für unsere Feuerwehren begeistert“, rief er den rund 300 Anwesenden zu, die zu der Ehrenveranstaltung in die Turnhalle der Giroder Grundschule gekommen waren. „Ich habe im abgelaufenen Jahr 2010 wieder persönlich miterleben dürfen, wie sehr Sie sich für Ihre Feuerwehr aufopfern und ich weiß, welche Entbehrungen dieser Dienst für Sie, Ihre Familien und Freunde bedeutet.“

 

Das betonte auch Wehrleiter Gerold Holzenthal. „Es geht uns nicht um materielle Vorteile“, versicherte er. Vielmehr übernehmen die Feuerwehrkameraden aus eigener Überzeugung und Antrieb schwierige Aufgaben. Schließlich „lebt eine Gesellschaft von denen, die sehen, wo sie gebraucht werden und dort mit anpacken“. Dass diese Aufgaben sich stetig veränderten und vor Ort nicht immer spektakulär seien, schmälere die Leistung der Feuerwehrleute nicht, stellte Andree Stein fest mit Blick auf die Krisen in Japan, wo Einsatzkräfte unter extremen Bedingungen arbeiten. „Jeder Einsatz birgt Gefahren, deren Größe Sie beim Einsatzruf noch gar nicht kennen“.

 

Zu rund 650 Einsätzen rückten die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde im vergangenen Jahr aus. Dabei ging es längst nicht nur um Fahrzeug-, Gebäude- und Objektbrände, erläuterte Andree Stein. Unzählige Stunden fallen zusätzlich für Übungen und Fortbildungen an, für Gerätewartung und für die Kameradschaftspflege. „Stunden, die allesamt gut investiert sind, damit es funktioniert, wenn es gilt“, betonte Stein. Besonders wichtig sei hier auch die Arbeit der Jugendfeuerwehren in der Verbandsgemeinde: Hervorragende Platzierungen beim Geschicklichkeitsturnier der Kreisjugendfeuerwehr sowie beim Landesentscheid zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren zeigen, dass „in der Jugendfeuerwehr der VG Montabaur hart gearbeitet wird“, sagte Andree Stein an die Jugendlichen gewandt. „Ihr könnt stolz sein. Ich jedenfalls bin es.“

 

Wie wichtig die materielle Ausstattung für eine erfolgreiche Feuerwehrarbeit ist, unterstrich auch Girods Ortsbürgermeister und Wehrführer Jürgen Herbst: „Eine Spritze, die morgen kommt, löscht heute kein Feuer.“ Um hier „gut aufgestellt zu sein“, hat die Verbandsgemeinde im vergangenen Jahr 575.000 Euro an Investitions- und Sachausgaben geleistet, berichtete Andree Stein. „Der Bedarfsplan unserer Feuerwehr ist bis zum Jahr 2015 festgeschrieben worden und wurde vom Verbandsgemeinderat im Dezember 2010 beschlossen.“ Dieser Bedarfsplan sei am Zukunftskonzept der Feuerwehr ausgerichtet.

 

Sie alle erhielten das silberne Ehrenabzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

 

Sie alle erhielten das silberne Ehrenabzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

 

Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst gab es das goldene Ehrenabzeichen.


Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst gab es das goldene Ehrenabzeichen.

 

„Supergold“ wird das goldene Ehrenzeichen genannt, wenn es für 45-jährigen Feuerwehrdienst verliehen wird.


„Supergold“ wird das goldene Ehrenzeichen genannt, wenn es für 45-jährigen Feuerwehrdienst verliehen wird.

 

Das silberne Ehrenabzeichen am Bande verliehen der Erste Beigeordnete Andree Stein und Landrat Achim Schwickert an WehrführerJürgen Rörig (2.v.l.), Wehrleiter Gerold Holzenthal und Manfred Weimer.


Das silberne Ehrenabzeichen am Bande verliehen der Erste Beigeordnete Andree Stein und Landrat Achim Schwickert an WehrführerJürgen Rörig (2.v.l.), Wehrleiter Gerold Holzenthal und Manfred Weimer.

 

Mit rund 300 Gästen war die Turnhalle in Girod gut gefüllt


Mit rund 300 Gästen war die Turnhalle in Girod gut gefüllt

 

Kurt Herz von den Alterskameraden freute sich über vier "Neuzugänge"


Kurt Herz von den Alterskameraden freute sich über vier "Neuzugänge"

 



Ehrungen und Beförderungen

 

Das silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten: Anibal Estevao (Girod), Thorsten Kuhn (Großholbach), Udo Kiesel (Hübingen), Torsten Reckelkamm, Alexander Noll (Nomborn), Klaus Weber (Montabaur), Henrik Mansel (Nentershausen), Torsten Straub, Arndt Best (Kadenbach), Stephan Wüst (Heiligenroth)

 

Das goldene Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst erhielten: Dr. Peter Trumm, Peter Stich (Großholbach), Jürgen Girmann (Görgeshausen), Werner Engers, Christof Lenz (Holler), Franz-Josef Klein (Eschelbach), Walter Bay (Niedererbach), Alfred Schönberger, Alexander Bauch (Ruppach-Goldhausen), Bernhard Noll, Uwe Schulze (Nomborn)

 

Das goldene Ehrenzeichen für 45 Jahre aktiven Dienst erhielten: Reinhold Wohlfahrt, Dietmar Frink, Helmut Bausch (Nentershausen), Karl Wirth (Ruppach-Goldhausen), Heribert Wittelsberger (Simmern)

 

Das silberne Ehrenzeichen am Bande erhielten: Wehrleiter Gerold Holzenthal, Wehrführer Jürgen Rörig (Görgeshausen), Manfred Weimer (Heilberscheid)

 

Ein Ehrenzeichen vom Kreisfeuerwehrverband für 25 Jahre Vorstandsarbeit erhielt: Wehrführer Franz Billaudelle (Welschneudorf)

 

Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden: Jan Kremer (Girod), Rene Klein, Marco Tries, Peter Wolf (alle Eschelbach), Matthias Decker (Horressen), Tim Kespe, Kevin Sebbes (Montabaur), Erik Engers (Holler), Patrick Gasper (Neuhäusel)

 

Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden: Stefan Eichberg (Eitelborn), Carsten Feiden (Girod), Mike Kolbe, Kim Dennis Weimer (Heilberscheid), Oliver Noll (Hübingen), Dirk Happe, Klaus Keul, Marcus Christ (Kadenbach), Florian Neuroth (Eschelbach), Sebastian Decker, Sascha Ditscher (beide Montabaur), Sascha Berkessel, Andre Dario Helsper (Niederelbert), Christian Herborn (Großholbach)

 

Zum Löschmeister befördert wurden:

Dirk Steffens (Eitelborn), Franz-Josef Klein (Eschelbach), Georg Nattermann (Montabaur), Stefan Weyand (Niederelbert), Christof Loose (Welschneudorf), Jürgen Klockner (Heiligenroth), Francisco Rios (Oberelbert)

 

Zum Oberlöschmeister befördert wurden: Thomas Knopp (Eitelborn), Rudi Voll (Heilberscheid), Ralf Jächel, Willi Strauch (Montabaur), Thomas Kilian, Roland Becker (Niederelbert), Albrecht Fetz (Welschneudorf), Matthias Memel (Ruppach-Goldhausen), Christof Frensch (Eschelbach)

 

Zum Brandmeister befördert wurden: Dirk Reusch (Girod), Daniel Herborn (Görgeshausen), Michael Hojniec (Eschelbach), Markus Socha (Nentershausen), Daniel Billaudelle (Welschneudorf), Sascha Blaum (Montabaur)

 

Zum Hauptbrandmeister befördert wurde: Hendrik Mansel (Nentershausen)

 

Offiziell verabschiedet und in die Altersabteilung übernommen wurden: Hermann-Josef Speier (Girod), Dieter Deutesfeld (Görgeshausen), Karl Wirth (Ruppach-Goldhausen), Günter Göbel (Neuhäusel)

 

 

 

 

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