Schulbusbegleiter an Heinrich-Roth-Realschule plus ausgebildet


Schulbusbegleiter an der Heinrich-Roth-Realschule plus 

Schubsen unter Mitschülern, Gedrängel bei Ein- und Aussteigen, Streit um Sitzplätze, Beschädigung oder Verschmutzung der Fahrzeuge – all das gehört zum Alltag in den Schulbussen und an den Haltestellen.


 

Dabei gefährdet es die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen und der Busfahrer. Gemeinsam mit ihren Partnern geht die Heinrich-Roth-Realschule plus jetzt gegen das Problem vor, in dem sie 24 Schüler der künftigen Jahrgangsstufen acht und neun zu Schulbusbegleitern ausbilden ließ.


Das Programm für die zweitägige Ausbildung zum Schulbusbegleiter haben die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die Polizei und das Verkehrsunternehmen Rhein-Mosel-Bus (RMV) zusammen entwickelt und führen diese Kurse nun an und mit verschiedenen Schulen durch. Im Mittelpunkt steht dabei ein Deeskalations- und Kommunikationstraining, bei dem die künftigen Schulbusbegleiter lernen, im Streitfall zu schlichten und die Kontrahenten zu beschwichtigen. So können Konfliktsituationen entschärft und vorgebeugt werden sowie der Stress im Bus und an der Haltestelle abgebaut werden. Die Schulbusbegleiter erfahren, wie sie verbal und ohne körperlichen Einsatz eingreifen können und dabei respektiert werden. Ein wichtiges Thema dabei ist die Vermittlung zwischen älteren und jüngeren Kindern und Jugendlichen. Im Bus achten die Begleiter darauf, dass keine Sitzplätze mit Taschen belegt und freie Sitzplätze genutzt werden, dass alle einen sicheren Halt haben und dass keiner beim Ein- und Aussteigen behindert wird. Außerdem lernen die Schulbusbegleiter Handlungsweisen bei Unfällen, technischen Problemen oder Verzögerungen im normalen Ablauf (z.B. Verspätungen). Immer zwei Schulbusbegleiter bilden ein Team, so dass auch die Abstimmung zwischen beiden zum Inhalt des Kurses gehört.

 

Unter der Federführung von Verbindungslehrer Franz-Josef Kaster nahmen an der Heinrich-Roth-Realschule plus jetzt 24 Bus-Schüler der Klassen acht und neun an der Schulung teil und werden künftig ihren Dienst auf einer der insgesamt fünf Buslinien an der Schule verrichten. „Ich setze große Hoffnungen auf diese vierte Generation von Schulbusbegleitern, da sie sich sehr engagiert zeigen und auch von den bisherigen Schulbusbegleitern positive wie negative Handlungsweisen erfahren konnten.“, sagte Kaster. Auch Andree Stein, der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, die Trägerin der Schule ist, informierte sich vor Ort über das Projekt. Er bedankte sich bei den frisch ausgebildeten Schulbusbegleitern, dass sie bereit sind, eine solche Aufgabe zu übernehmen und sich damit ehrenamtlich für die Allgemeinheit zu engagieren.

 

Schulbusbegleiter an der Heinrich-Roth-Realschule plus ausgebildet

Sie stehen für mehr Sicherheit im Bus: Die frisch gebackenen Schulbusbegleiter der Heinrich-Roth-Realschule plus, die auch für Grundschüler der Waldschule in Montabaur-Horressen zuständig sind. Mit auf dem Bild: Der Erste Beigeordnete Andree Stein (l.), Verbindungslehrer Franz-Josef Kaster (2.v.r.) und Nicole Schäfer, Ausbilderin von der Unfallkasse.




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