Herbstsitzung des Verbandsgemeinderates


Die Entwicklung der Tourismusförderung stand im Mittelpunkt der Herbstsitzung des Verbandsgemeinderates. Darüber hinaus informierten Bürgermeister Edmund Schaaf und der Erste Beigeordnete Andree Stein unter anderem über das Betreuungsangebot der Kindergärten sowie über den Stand des Entwicklungskonzeptes für die Zukunft der Ortsgemeinden.

 

Pünktlich zum 1. Januar 2011 wird die neue Tourist-Information (TI) ihre Geschäftsräume am Konrad-Adenauer-Platz eröffnen, erklärte die Tourismusbeauftragte Karin Maas jetzt auf der Sitzung des Verbandsgemeinderats. Geplant sei zudem die „Zertifizierung als Tourist-Information beim Deutschen Tourismusverband in Bonn“, erläuterte sie, weil dieses deutschlandweit gültige Qualitätssiegel die Kompetenz der Service-Einrichtung belege und dies mit der rot-weißen Plakette auch Besuchern und Gästen deutlich mache. „Bereits im Oktober wird das TI-Team die neuen Räume im ehemaligen Töpferlädchen beziehen“, sagte Karin Maas, und von dort aus Besichtigungen der wichtigsten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten durchführen.

 

Zu den weiteren Projekten im Bereich Tourismusförderung zählen die infrastrukturelle Optimierung der Radwanderwege sowie der „Wällertouren“, formulierte die Tourismusbeauftragte. Der Förderantrag für die Beschilderung von sechs Hauptrouten wird Karin Maas zufolge noch im September durch die Kreisverwaltung veranlasst werden. Mit der Montage der Beschilderung könne dann für den Frühsommer 2011, also rechtzeitig zur nächsten Saison, gerechnet werden.

 

Erheblich aufwendiger gestaltet sich dagegen die Zertifizierung von vier geplanten „Wällertouren“ in der Verbandsgemeinde, die im Buchfinkenland, rund um die Elbertgemeinden, im Eisenbachtal sowie in der Augst verlaufen sollen. Die Anforderungen der bundesweit gültigen Zertifizierung als Premiumwanderwege seien hier enorm hoch, berichtete Bürgermeister Edmund Schaaf. Es gehe nicht darum, neue Wege zu erschließen, ergänzte Karin Maas, sondern vorhandene Wege auf ihre Brauchbarkeit hin zu prüfen. So müsse es sich bei Premiumwanderwegen etwa um Rundwanderwege von zirka 15 Kilometern Länge handeln. „Wir werden die Routenführungen unter enger Beteiligung der Ortsbürgermeister, der Revierförster sowie wander- und ortskundiger Personen der jeweiligen Ortsgemeinde abstimmen“, versprach Tourismusbeauftragte Karin Maas. Auch wolle sie die Zertifizierung von Hotel- und Gaststättenbetrieben entlang dieser Strecken vorantreiben, so dass die Verbandsgemeinde auch hier weitere „Qualitätsgastgeber wanderbares Deutschland“ nachweisen könne.

 


Grundschule Horbach bekommt eigenen Namen

 

Seit Beginn des neuen Schuljahres trägt die Grundschule in Horbach den Namen „Grundschule im Buchfinkenland, Horbach“. Dies ist das Ergebnis eines schulinternen Verfahrens zur Namengebung, das im Frühjahr stattfand und an dem neben den Schulelternsprechern, Vertretern des Kollegiums sowie der Schüler auch die Bürgermeister jener Ortsgemeinden teilnahmen, die zu diesem Schulbezirk gehören. „Schulart und –standort müssen erkennbar sein“, erklärte der Erste Beigeordnete Andree Stein. Diese Kriterien seien erfüllt. Der Vorschlag der Verwaltung, der Schule diese Bezeichnung offiziell zu geben, wurde im Verbandsgemeinderat einstimmig angenommen.



Betreuungsangebot der Kindergärten in der VG

 

Kapazitätsprobleme bei Kindertagesstätten hat die Verbandsgemeindeverwaltung nicht, konstatierte der Erste Beigeordnete AndreeStein. „Der Westerwaldkreis als Bedarfsträger nutzt den in den 90er Jahren erfolgten großzügigen Ausbau der Kindergartenplätze“ und profitiere zudem von der demografischen Entwicklung. Danach seien die Kinderzahlen rückläufig, Betreuungsplätze würden frei. Zum ersten September dieses Jahres habe die Verbandsgemeinde die Zahl der Ganztagesplätze dem Bedarf angepasst und auf knapp 500 erhöht, referierte Stein. Insgesamt 205 Plätze wurden in den 23 Kindergärten der VG für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren eingerichtet (U3-Plätze). Die Resonanz der Eltern auf dieses erweiterte Angebot sei überwiegend positiv, bilanzierte Guido Göbel, der zuständige Fachbereichsleiter.

 


Ein Beispiel für die so genannte U3-Betreuung ist der kommunale Kindergarten "Abenteuerland" in Simmern




Schiedsperson für die Augst-Gemeinden

 

Weiter teilte Bürgermeister Edmund Schaaf dem Verbandsgemeinderat mit, dass Reinhard Labonte, der derzeitige Schiedsmann für die Ortsgemeinden Eitelborn, Kadenbach, Neuhäusel und Simmern, für eine weitere Amtszeit für dieses Ehrenamt zur Verfügung steht. Der Vorschlag zur Ernennung Labontes wurde vom Verbandsgemeinderat angenommen und einstimmig beschlossen.

 


Entwicklungskonzept für die Zukunft der Ortsgemeinden

 

Auch zu Fragen nach dem Entwicklungskonzept der Verbandsgemeinde nahm Bürgermeister Schaaf Stellung. In diesem Konzept sollen Möglichkeiten erarbeitet werden, um die Lebensqualität in den Ortsgemeinden auch zukünftig attraktiv zu gestalten. Mit mehreren Planungs- und Beratungsbüros sei man derzeit in Gesprächen. Wichtig sei indes auch die systematische und fundierte Befragung und Beteiligung der Bürger, betonte Schaaf. Die Ergebnisse würden dann gebündelt und anschließend dem zuständigen Lenkungsausschuss vorgestellt, versicherte er.





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