Verbandsgemeinde Montabaur schließt Verträge mit Netzbetreibern


Montabaur, Mai 2009. Die Projektgruppe „Wir wollen Breitband“ bei der Verbandsgemeinderverwaltung Montabaur ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Jetzt konnten Verträge mit dem Internetprovider KEVAG Telekom (Koblenz) und dem Netzbetreiber ITfM (Baunatal) geschlossen werden. Danach werden die Ortsgemeinden, die bisher keine oder nur unzureichende Breitbandleitungen haben, bis zum Herbst mit schnellen, leistungsfähigen Internetanbindungen versorgt. Grundlage für diesen Vertrag war eine Bedarfserhebung, die die Projektgruppe Ende letzten Jahres bei den Haushalten und Betrieben auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde durchgeführt hatte.

 
Wir wollen Breitband

Bei der Unterzeichnung der Verträge: (v.l.) Heinz-Josef Schneider, Geschäftsführer KEVAG Telekom, Edmund Schaaf, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, und Heinrich Kamper, Geschäftsführer ITfM GmbH.


Die Zeiten, in denen der Zugang zum Internet zur Geduldsprobe werden konnte, gehören in der Verbandsgemeinde Montabaur bald der Vergangenheit an. Bis zum Herbst sollen alle Haushalte und Betriebe in den bisher unzureichend versorgten Gemeinden und Stadtteilen, mit einer leistungsfähigen Internetverbindung von bis zu 3 Mbit/s ausgestattet werden können. Das entspricht in etwa DSL 3000. Dafür sorgen die neuen Vertragspartner der Verbandsgemeinde Montabaur: Der regionale Internetprovider KEVAG Telekom liefert ein hochwertiges Breitbandsignal auf Funkbasis in die Ortsgemeinden. Der Netzbetreiber ITfM verteilt dieses Signal ebenfalls per Funk an die Endkunden. ITfM betreibt bereits seit drei Jahren die Breitbandnetze in den Ortsgemeinden Hübingen, Daubach, Stahlhofen und Girod. Hier soll laut Vertrag bereits im Sommer die Qualität der Internetverbindungen so weit verbessert werden, dass sogenannte Überbuchungen nahezu ausgeschlossen sind. Das bedeutet, dass die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten immer gleich bleibt, egal wie viele Nutzer gleichzeitig im Netz sind. Darüber hinaus ist es vorgesehen, in weiteren Bauabschnitten die bisher un- bzw. unterversorgten Ortsgemeinden Untershausen, Heilberscheid und Holler sowie die Stadtteile Montabaur-Ettersdorf und Montabaur-Horressen an die Breitbandversorgung anzuschließen. Dies soll bis Ende September fertig gestellt sein. Alle Interessenten, die sich im Zuge der Bedarfserhebung bei der Verbandsgemeindeverwaltung haben registrieren lassen, erhalten ab Juni ein Vertragsangebot von ITfM. Bei einem Zwei-Jahres-Vertrag wird der Preis bei rund 25 Euro pro Monat und Anschluss liegen und eine Flatrate für unbegrenzte Internetnutzung beinhalten.


Die Bedarfserhebung Ende letzten Jahres ist auf ganz unterschiedliche Resonanz in den einzelnen Ortsgemeinden gestoßen. In einigen Orten haben sich an die 100 Interessenten registrieren lassen, anderenorts nur gerade eine Hand voll. In diesen Ortsgemeinden können die Betreiber aus wirtschaftlicher Sicht kein neues Netz aufbauen. Die Projektgruppe wird mit den registrierten Interessenten aus diesen Ortsgemeinden Kontakt aufnehmen, um bei Bedarf nach individuellen Lösungen zu suchen. Wer interessiert aber noch nicht registriert ist, kann dies jederzeit nachholen im Internet unter www.wir-wollen-breitband.de.


Die Installation der neuen Netze sowie der Ausbau der vorhandenen Netze sollen durch die Verbandsgemeinde Montabaur finanziell gefördert werden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Verbandsgemeinderat jetzt auf einer Sondersitzung gefasst und damit den Weg frei gemacht für die technischen Arbeiten vor Ort. Nähere Informationen gibt es bei der Verbandsgemeindeverwaltung: Stefan Heibel, Telefon (0 26 02) 126 - 196, info@wir-wollen-breitband.de oder im Internet unter www.itfm.de.

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