Tiefgarage wieder eröffnet


Tiefgarage wiedereröffnet
 
 
Termingerecht zum Montabaurer Weihnachtsmarkt war es so weit: Die Tiefgarage Mitte in der Montabaurer Innenstadt konnte nach der umfassenden Sanierung wieder eröffnet werden. Bei einer kleinen Feier schnitt Stadtbürgermeister Klaus Mies ein rotes Band durch und gab damit symbolisch die 180 Parkplätze wieder frei. Auch der Konrad-Adenauer-Platz wird bald fertig gestellt sein.

 

„Wir haben eine Punktlandung hingelegt und sind genau einen Tag vor Beginn des Weihnachtsmarktes fertig geworden. Das ist bei einem solch komplexen Projekt sehr bemerkenswert.“, sagte Stadt-bürgermeister Klaus Mies bei der Wiedereröffnung. Sechs Monate lang war die Tiefgarage von Grund auf saniert worden: Vom Bodenbelag bis zum Wandanstrich, von der Lüftung bis zum Brandschutz, von der Erhaltung der Bausubstanz bis zur Einfahrt am Steinweg wurde alles erneuert. Insgesamt acht Firmen waren mit bis zu 30 Mitarbeitern gleichzeitig auf der Baustelle „unter Tage“ tätig. Die Federführung lag bei der Albert Weil AG in Zusammenarbeit mit den Ingenieurbüros Ruffert & Partner  und Will Engineering sowie dem Projektsteuerer Patrick Weyand.


Klaus Mies dankte ausdrücklich allen Mitarbeitern der beteiligten Firmen und der Verwaltung: „Sie alle  haben an der Tiefgarage gearbeitet, als wäre es ihr eigenes Haus. Sie haben sich mit  dem  Projekt und  der Stadt identifiziert und sich sehr engagiert.“  Dabei spielte er auch darauf an, dass die Firmen und ihre Mitarbeiter etwaige Verzögerungen im Zeitplan öfters durch Samstags-, bisweilen sogar durch Sonntagsarbeit ausgeglichen hatten. Ein besonderer Dank ging an Reiner Henritzi, der als Mitarbeiter des städtischen Bauhofs für die Tiefgarage zuständig ist: „Sie sind der gute Geist der Tiefgarage. Durch Ihr Mitdenken und Ihre Ideen haben sie die Baumaßnahme stets konstruktiv begleitet.“, lobte der Stadtchef. Lob gab es ebenfalls für den Projektleiter Thomas Marx von der Gebäudeverwaltung: „Sie haben immer die richtige Sprache gefunden, um mit allen Beteiligten zu reden und somit zu bewirken, dass alle miteinander und nicht nebeneinander arbeiten.“ Außerdem zeigte sich Klaus Mies erleichtert, dass die Baumaßnahme ohne Unfälle oder nennenswerte Pannen abgeschlossen werden konnte. Im Beisein einiger Mitglieder und Beigeordneter des Stadtrates sowie Vertreter der beteiligten Firmen und Mitarbeiter der Verwaltung schnitt der Stadtbürgermeister (Bildmitte) feierlich das rote Band vor der Einfahrt am Steinweg durch. 


Stadtbürgermeister Mies schneidet das rote Band vor der Einfahrt am Steinweg durch

Im Namen der beteiligten Firmen bedankte sich Klaus Rohletter, Vorstandssprecher der Albert Weil AG, für die gute Zusammenarbeit untereinander sowie mit der Verwaltung. „Bauen im Bestand führt immer zu Unsicherheiten. Aber die Organisation hat durchgängig gut geklappt, weil bei Problemen alle das gemeinsame Ziel hatten, eine konstruktive Lösung zu finden und voran zu kommen.“, sagte er und führte weiter aus, dass der Jahresumsatz seiner Firma durch öffentliche Aufträge geprägt sei: „Das Konjunkturpaket II ist bei uns angekommen. Wir konnten sogar 17 neue Leute einstellen.“ Das Gesamtprojekt Sanierung der Tiefgarage und des Konrad-Adenauer-Platzes hat ein Kostenvolumen von 5,6 Mio. Euro, wovon rund 3 Mio. Euro im Rahmen des Konjunkturpaketes (und anderer Programme) durch das Land Rheinland-Pfalz refinanziert wurden. Es ist landesweit die größte Einzelmaßnahme in diesem Förderprogramm. 


Stadtbürgermeister Klaus Mies, Projektleiter Thomas Marx und Klaus Rohletter vom Bauunternehmen Albert Weil stoßen auf das Projekt an
 






Sie stoßen auf das erfolgreiche Projekt an: (von links) Stadtbürgermeister Klaus Mies, Projektleiter Thomas Marx und Klaus Rohletter vom Bauunternehmen Albert Weil.


Mit der Wiedereröffnung der Tiefgarage Mitte wird auch die ursprüngliche Verkehrsführung rund um die Zufahrt am Steinweg wieder eingeführt: Der Steinweg bleibt Einbahnstraße von der Bahnhofstraße bis zur Einfahrt Tiefgarage Mitte. Von hier bis zur Kreuzung Wilhelm-Mangels-Straße kann der Steinweg in beide Richtungen befahren werden. Die Beschilderung im Stadtgebiet erfolgt ent-sprechend. Auch der Konrad-Adenauer-Platz nimmt mehr und mehr Gestalt an. Die meisten Arbeiten sind abgeschlossen, nur einige Restarbeiten werden wegen der Witterung erst im Frühjahr erledigt. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurde auch der Treppenaufgang aus der Tiefgarage auf den  Konrad-Adenauer-Platz neu gestaltet.

Auffälligstes Gestaltungselement ist ein großes Membrandach in der Form eines umgedrehten Marktschirms, das die breite Wendeltreppe vor Regen und Sonne schützen soll. Der gesamte Treppenaufgang wird umrahmt von einigen Wasserspielen, Sitzgelegenheiten und einem kleinen Holzdeck, das bei Veranstaltungen als Bühne dienen kann. 


Membrandach als Regenschutz über der breiten Wendeltreppe


Der Entwurf für das Membrandach stammt – wie die gesamte Gestaltung des Platzes – von Sabine Kraus. „Die Optik eines Marktschirms soll das Marktgeschehen auf dem Konrad-Adenauer-Platz aufgreifen und dem Platz einen Mittelpunkt geben“, sagt die Planerin. Der Schirm ist 6 Meter hoch und hat an den äußersten Punkten eine Spannweite von knapp16 Metern. Bei der Membran handelt es sich um ein Glasfasergewebe, das mit Teflon beschichtet ist. Es ist leicht, lichtdurchlässig, extrem reißfest, pflegeleicht und hat eine Lebensdauer von ca. 50 Jahren. Derzeit erscheint das Gewebe noch fleckig und grau, aber im Laufe der nächsten Monate wird die Farbe durch die UV-Strahlung ausbleichen und das Dach weiß erscheinen. 


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