Neue Knöllchen in der Verbandsgemeinde Montabaur


Neue "Knöllchen" in der Verbandsgemeinde Montabaur
 
 
Keine Sorge: Im Rathaus der Verbandsgemeinde Montabaur hat man keine neuen Sachverhalte erfunden, die in Zukunft mit einem Verwarngeld geahndet werden. Lediglich die Knöllchen oder Verwarngeldvordrucke, wie sie im korrekten Amtsdeutsch heißen, haben ab sofort ein neues Erscheinungsbild

 

Ein Wechsel auf neue mobile Datenerfassungsgeräte bringt es mit sich, dass die Verwarngeldvordrucke anders aussehen. Die neuen Knöllchen haben das Format eines Kassenzettels, wie man sie häufig in Gaststätten mit mobilen Kassengeräten erhält. Dort sind auf den Kassenzetteln die verzehrten Getränke und Speisen detailliert ausgewiesen.


Auf den neuen Verwarngeldvordrucken werden der konkrete Tatvorwurf, die Höhe des Verwarngeldes und das Aktenzeichen aufgedruckt. Auf der Rückseite finden sich Hinweise zum weiteren Verfahren. Auf den alten Knöllchen stand anstelle des konkreten Vorwurfs lediglich ein sechsstelliger Code. Diesen musste man auf einer langen Liste auf der Rückseite des Vordruckes zuordnen um nachzuvollziehen, welches Fehlverhalten einem vorgeworfen wurde. „Die Bürgerinnen und Bürger konnten in der Vergangenheit nicht auf den ersten Blick nachvollziehen, was ihnen im Einzelfall vorgeworfen wurde. Allein dieser Umstand hat für viel Unmut unter den Betroffenen gesorgt. Wir hoffen, dass mit der Einführung der einfacher und damit übersichtlicher gestalteten Knöllchen zumindest dieser zusätzliche Ärger entfällt.“, berichtet Dieter Saal, der Leiter des Ordnungsamtes.

Neue "Knöllchen" in der VG Montabaur Neue "Knöllchen" in der VG Montabaur 

Ein Überweisungsbeleg wird zukünftig nicht mehr hinter den Scheibenwischer geklemmt. Hier trägt die Verwaltung dem Umstand Rechnung, dass inzwischen die überwiegende Anzahl der Überweisungen per Automat oder Online-Banking getätigt werden. Geht das Verwarngeld innerhalb von einer Woche bei der Verbandsgemeindekasse ein, ist das Verfahren einvernehmlich abgeschlossen. Damit dies reibungslos funktioniert, ist das Aktenzeichen als Verwendungszweck anzugeben. Geht das Verwarngeld nicht ein, so erhält der Halter des betroffenen Kraftfahrzeugs einen Anhörbogen und kann sich schriftlich dazu äußern, warum er das gegen ihn verhängte Verwarngeld nicht akzeptiert.





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