Himmelslaternen verboten


Des Einen Freud’ kann schnell des Anderen Leid werden. Zum Beispiel bei Himmelslaternen. Das sind kleine Heißluftballons aus Papier oder einer Kunstfaser, die man mit einer brennenden Feuerquelle versehen in den Himmel steigen lassen kann – allerdings ohne weitere Steuerungsmöglichkeiten.
 
Himmelslaternen verboten

Zugegeben sieht es schön aus, wenn bei einem Fest o.ä. ein leuchtender Ball oder Schweif in den nächtlichen Himmel aufsteigt und dann als kleiner Punkt am Horizont verschwindet. Der Spaß endet aber schnell am anderen Ende der Reise, das der Ballonstarter meist nicht mehr überblicken und schon gar nicht steuern kann. Denn Himmelslaternen sind je nach Modell und Witterung fünf bis zwanzig Minuten unterwegs und legen dabei mehrere Kilometer zurück. Nicht selten fallen sie dann unkontrolliert als glühende oder brennende Objekte vom Himmel und lösen Haus-, Wald- oder Feldbrände aus. Im Frühjahr dieses Jahres ist ein zehnjähriger Junge bei einem Brand ums Leben gekommen, der durch eine herabfallende Himmelslaterne ausgelöst wurde. Das nicht kalkulierbare Brandrisiko führte jetzt zu einem Verbot der brennenden Flugkörper. In der Gefahrenabwehrverordnung des Innenministeriums heißt es: „In Rheinland-Pfalz ist es verboten, unbemannte ballonartige Flugkörper … in den Himmel aufsteigen zu lassen.“ Bei einem Verstoß droht eine Geldbuße von bis zu 5.000 Euro. Für die Verfolgung und Ahndung der Verstöße ist die Kreisverwaltung zuständig. Anzeigen nimmt aber auch die Polizei entgegen.


Lesen Sie auch den Original-Text:

„Gefahrenabwehrverordnung – Himmelslaternen“ (Größe 0,034 MB)

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