Bundesentscheid der Jugendfeuerwehren


Bundesentscheid der Jugendfeuerwehren
in Montabaur ein voller Erfolg


Jugendfeuerwehr Heilberscheid belegt Rang 14




 


 

Die Jugendfeuerwehr aus Möllenbeck (Niedersachsen) ist Deutscher Meister. Beim Bundesentscheid der Jugendfeuerwehren setzten sich die Mädchen und Jungen im Mons-Tabor-Stadion in Montabaur gegen ihre Konkurrenz von 300 Teilnehmern aus nahezu allen Bundesländern mit 1439 Punkten durch. Zufriedene Gesichter gab es indes auch bei den beiden Jugendmannschaften Heilberscheid (Westerwald) und Kliding (Cochem-Zell), die die Farben von Rheinland-Pfalz vertraten. Heilberscheid belegte Rang 14 und knapp dahinter platzierte sich Kliding auf Platz 17. Beim „CreACTiv“-Wettbewerb am Samstag hatte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt mit ihrer Schwarzlicht-Darbietung die Nase vorn.

 

Gerade für die Westerwälder Jugendfeuerwehr war der diesjährige Bundesentscheid etwas ganz Besonderes: Vor heimischem Publikum absolvierten sie einen blitzsauberen Wettkampf, den vor allen Dingen Heilberscheids Feuerwehrjugendwarte Dominic Weimer und Heiko Ortseifen stolz machten. Lediglich ein kleiner Fehler kostete letztlich einen Platz im ersten Drittel: Beim simulierten Löschangriff wird unter anderem verlangt, dass die jungen Brandschützer auch verschiedene Knoten zum Verbinden von Seilen beherrschen. Der sogenannte Kreuzknoten wurde von den Wertungsrichtern moniert und zog Strafpunkte nach sich. Helge Weber, Bundeswettkampfwart und damit oberster Schiedsrichter, erklärt: „Die Tücke liegt im Detail. Der Knoten sah richtig geknüpft aus. Doch beim Festziehen der Seilenden sprang der Knoten über, ist somit nicht mehr sicher.“ Schade für die Heilberscheider, beweist aber, wie sorgfältig bereits das Handeln der Jungfeuerwehrleute geprüft wird. Im Ernstfall unter Umständen lebensrettend.


„Wir fühlen uns hier im Westerwald wohl“ – ist wohl das größte Kompliment, das viele der mitgereisten Fans dem Ausrichter machen konnten. Wenn gleich es sich einige nicht verkneifen konnten, zu unken „Selbst, dass der Wind hier so kalt pfeift trifft zu.“ Daher war Kaffee das meistbegehrteste Getränk: Über 800 Tassen wurden am Sonntag ausgeschenkt. Das Großereignis in Montabaur hatte vor allem dem Ausrichter, der Kreisjugendfeuerwehr Westerwald, Höchstleistungen abverlangt: Seit mehr als einem Jahr liefen die Planungen in den 14 Arbeitsgruppen, die der Kreisjugendwart Thomas Krekel zusammengestellt hatte.  Die Wettkampfstätte musste vorbereitet sein, Wettkampfgeräte geholt, Fahrdienste organisiert, Klassenräume aus- und später wieder eingeräumt, Hallenböden straßenschuhtauglich hergerichtet werden. Die Verpflegung wollte ebenso organisiert sein wie die einzelnen Veranstaltungen in der Großveranstaltung selbst: Im Haus Mons Tabor gab es einen inoffiziellen Empfang, auf dem Konrad-Adenauer-Platz fand die feierliche Eröffnung statt, Delegiertenversammlung und der Kreativ-Teil des Wettbewerbes wiederum im Haus Mons Tabor. Kurzum, der Organisationsaufwand war enorm, doch bereits kurz vor Ende der Veranstaltung zog Krekel ein positives Fazit: „Wir hatten die Unterstützung von allen Feuerwehren der Verbandsgemeinde, etwa 300 Helfer aus dem gesamten Westerwald waren am Wochenende im Einsatz. Ein großes Dankeschön gilt auch dem Technischen Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz, die uns ebenso bereitwillig unterstützt haben.“


Neben den Fans waren es vor allen Dingen Heinrich Scharf und Sönke Jacobs vom Bundesverband der Jugendfeuerwehr, die mit Lob nicht sparten: „Es ist großartig, was hier in Montabaur auf die Beine gestellt wurde und deutlich sichtbar, dass Kreis, Stadt und Gemeinde an einem Strang gezogen haben.“ Sie wissen, dass die Ausrichtung des Bundesentscheides meist in kleineren Städten stattfinde, weil dort der Zusammenhalt groß ist. „Dafür brauchen wir das Ehrenamt“ ergänzte Krekel, „eine Berufsfeuerwehr kann das nicht leisten.“


Für den Brandschutzdezernenten und Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur, Andree Stein, war es ein tolles Gefühl, über den Parkplatz zu laufen: „Autokennzeichen aus ganz Deutschland waren hier vertreten – das macht mich stolz und glücklich.“ Besonders hob er neben der gelungenen Ausrichtung die Leistungen der heimischen Heilberscheider Jugendfeuerwehr hervor, die sich als eine von nur zwei Jugendfeuerwehren des Landes für den Bundesentscheid qualifiziert hatten: „Das ist großartig.“


Berührend war die Ansprache von Hartmut  Ziebs, Vizepräsident des Bundesfeuerwehrenverbandes. Er holte sich zunächst eine junge Brandschützerin ans Rednerpult. Stellvertretend für alle Jungfeuerwehrleute dankte er dem Mädchen für ihren Einsatz und Begeisterung. „Wir brauchen Euch – Ihr seid unsere Zukunft.“ sagte er und meinte damit nicht nur das ereignisreiche Wochenende des Bundesentscheides, sondern vor allem den Fortbestand des ehrenamtlichen Brandschutzes.

 

 


Die Fans aus Schwarzenbek (Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) machten Stimmung: Lautstark feuerten sie ihre Mannschaft an, ihr Engagement wurde belohnt und Schwarzenbek Vize-Meister.


Die Fans aus Schwarzenbek (Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein) machten Stimmung: Lautstark feuerten sie ihre Mannschaft an, ihr Engagement wurde belohnt und Schwarzenbek Vize-Meister.

 


Mit vollem Kampfeinsatz ging es im Hindernis-Staffel-Lauf zur Sache, die Mädchen und Jungen zeigten Höchstleistung.

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Mit vollem Kampfeinsatz ging es im Hindernis-Staffel-Lauf zur Sache, die Mädchen und Jungen zeigten Höchstleistung.

 



Die Freude war riesig, es war der Moment des Sieges – Möllenbeck ist Deutscher Meister.

Die Freude war riesig, es war der Moment des Sieges – Möllenbeck ist Deutscher Meister.

 



Es waren die Jugendfeuerwehren der kleinen Orte wie Heilberscheid (670 Einwohner) und Kliding (400 Einwohner, Kreis Cochem-Zell), die für Rheinland-Pfalz an den Start gingen. Stolz präsentieren sie sich zusammen mit den Funktionären der Feuerwehr und den kommunalen Vertretern.


Es waren die Jugendfeuerwehren der kleinen Orte wie Heilberscheid (670 Einwohner) und Kliding (400 Einwohner, Kreis Cochem-Zell), die für Rheinland-Pfalz an den Start gingen. Stolz präsentieren sie sich zusammen mit den Funktionären der Feuerwehr und den kommunalen Vertretern.                      (zur Vergrößerung anklicken)

 



Die Jugendfeuerwehr aus Heilberscheid ist ebenso zufrieden wie die kommunalen Vertreter aus Feuerwehr und Politik: Der Bundesentscheid der Jugendfeuerwehren war eine rundum gelungene Veranstaltung.


Die Jugendfeuerwehr aus Heilberscheid ist ebenso zufrieden wie die kommunalen Vertreter aus Feuerwehr und Politik: Der Bundesentscheid der Jugendfeuerwehren war eine rundum gelungene Veranstaltung.                (zur Vergrößerung anklicken)

 


Berührende Worte des Dankes fand der Vize-Präsident der Bundesfeuerwehr, Hartmut Ziebs, für die kleine Leonie, die er stellvertretend für alle jungen Brandschützer ans Rednerpult holte: „Danke für Euren Einsatz und Begeisterung – Ihr seid unsere Zukunft.“


Berührende Worte des Dankes fand der Vize-Präsident der Bundesfeuerwehr, Hartmut Ziebs, für die kleine Leonie, die er stellvertretend für alle jungen Brandschützer ans Rednerpult holte: „Danke für Euren Einsatz und Begeisterung – Ihr seid unsere Zukunft.“

 



Mit Bravour meisterten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr den geforderten simulierten Löschangriff und den Staffel-Hindernis-Lauf.


Mit Bravour meisterten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr den geforderten simulierten Löschangriff und den Staffel-Hindernis-Lauf.

 


Da stehen selbst gestandene Männer ganz still: So zeugten die Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik dem Nachwuchs während der Siegerehrung Respekt und Hochachtung.


Da stehen selbst gestandene Männer ganz still: So zeugten die Funktionsträger aus Feuerwehr und Politik dem Nachwuchs während der Siegerehrung Respekt und Hochachtung.

 


Landrat Achim Schwickert freute und bedankte sich bei der Jugendfeuerwehr, die den Westerwald am vergangenen Wochenende in den Blickpunkt von ganz Deutschland gestellt hatten.


Landrat Achim Schwickert freute und bedankte sich bei der Jugendfeuerwehr, die den Westerwald am vergangenen Wochenende in den Blickpunkt von ganz Deutschland gestellt hatten.

 







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