Umweltpreis des Landes für Projekt „Erstellung einer Roten Liste Großschmetterlinge“ unter der Leitung von Dr. Axel Schmidt


Umweltpreis des Landes für Projekt „Erstellung einer Roten Liste Großschmetterlinge“

unter der Leitung von Dr. Axel Schmidt




 


Die „Arbeitsgemeinschaft Rote Liste Großschmetterlinge“ unter der Leitung von Dr. Axel Schmidt aus Heiligenroth erhielt im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Landesmuseum Mainz den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2014. „Mit dem Umweltpreis werden Leistungen ausgezeichnet, die in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt und ihrer Ressourcen beitragen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt“, erläuterte Ministerin Ulrike Höfken im Beisein des Ersten Beigeordneten Andree Stein bei der Preisverleihung. Das Umweltministerium würdigte mit der Auszeichnung die herausragende ehrenamtliche Arbeit von mehr als 50 Schmetterlingskundlern, die über viele Jahre hinweg an dem Projekt „Erstellung einer Roten Liste für Großschmetterlinge“ mitwirkt haben. Das Spezialistenteam rund um Dr. Axel Schmidt begann im Jahr 1999 mit der Auswertung von mehr als einer Viertelmillionen Daten über rund 1.100 in Rheinland-Pfalz heimische Schmetterlingsarten. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind beunruhigend: Circa 65 % der Schmetterlingsarten sind inzwischen gefährdet, davon rund 8 % bereits völlig verschwunden und weitere 8 % akut vom Aussterben bedroht. Die Gründe für den Rückgang des Bestandes sind vielfältig: Von der Intensivierung der Flächennutzung über die völlige Nutzungsaufgabe nicht mehr wirtschaftlicher Flächen bis hin zum Rückgang naturnaher Bereiche und Faktoren des Klimawandels. Der stetige Rückgang dieser Arten stellt ein ernstes Problem dar. Schmetterlinge erfüllen wichtige Funktionen in unserer Natur innerhalb der Nahrungskette und als Bestäuber zahlreicher Blütenpflanzen. „Sie sind zudem gute Bio-Indikatoren für Umweltveränderungen und spielen eine große Rolle im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen bei größeren Bauvorhaben“, erklärte Dr. Axel Schmidt. Die erarbeitete Liste steht zukünftig Behörden, Planungsbüros und Naturschutzverbänden als Grundlage für das Arbeiten in und an Natur- und Kulturlandschaften zur Verfügung.

 

Ministerin Ulrike Höfken (rechts) überreicht Dr. Axel Schmidt (links) den Umweltpreis 2014.


Ministerin Ulrike Höfken (rechts) überreicht Dr. Axel Schmidt (links) den Umweltpreis 2014.

 





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