Kinder lernen Brandschutzmaßnahmen


Bambini-Feuerwehr in Nentershausen besteht seit zehn Jahren

Buntes Fest zum Jubiläum





 

Die Zeit vergeht wie im Fluge – zehn Jahre ist es her, dass die Stützpunktfeuerwehr Nentershausen mit einer Bambini-Feuerwehr ein Angebot für Kinder ab sechs Jahren zur Brandschutzerziehung schuf. Ein Erfolgsrezept, dass Beachtung verdient: Rund ein Drittel der Bambini treten später über die Jugendfeuerwehr in den aktiven Wehrdienst ein. Mit einem fröhlichen Fest wurde das Jubiläum kräftig gefeiert. Auch der Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur, Andree Stein, ließ es sich nicht nehmen mit Geschenk und Urkunde persönlich zu gratulieren.  

 

Spiel und Spaß standen im Vordergrund, Geschicklichkeit war bei den Wasser- und Spritzenübungen besonders gefragt. Staunen – und nicht nur bei den Kleinen – rief besonders das Brandhaus hervor: In einer Art Puppenhaus wurde die Rauch- und Feuerentwicklung, so wie es im Ernstfall in einem richtigen Haus passieren würde, simuliert. Schnell wurde deutlich, wie schnell und groß die Gefahr im Falle eines Schadfeuers ist. Kein Wunder also, dass die Bambinis während ihrer Übungsstunden gut trainiert werden, wie man einen Notruf richtig absetzt. Die fünf W-Fragen (Was, wer, wo, wie viele Personen oder Verletzte, Warten auf Rückfragen) stehen dabei  absolut im Vordergrund. Bambini-Feuerwehr-Olympiaden, Zeltlager, Fahrradtouren und Wandertage sorgen außerdem dafür, dass auf spielerische und kurzweilige Art das Verantwortungsbewusstsein geschult und entwickelt wird.

 

Zehn Kinder gehören derzeit der Bambini-Feuerwehr in Nentershausen an. „Die Anzahl ist optimal“, weiß Wehrführer Henrik Mansel aus Erfahrung, „es bleibt für jeden genügend Zeit und Raum, erste Brandschutzmaßnahmen zu lernen.“ Stolz berichtet er davon, dass die Anfänge der Bambini-Feuerwehr in Nentershausen jedoch sehr viel früher geschaffen wurden:  Zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr im Jahr 1971 wurde eigens für das Jubiläum eine sogenannte Kinderfeuerwehr gegründet. Ihr gehörten unter anderem Hans-Joachim Klimke, Andreas Dietz, Markus Renzel und Thomas Frink an. Männer, die bis heute in der Feuerwehr Nentershausen aktiv mitwirken. Damit wird die These des Brandschutzdezernenten Stein, der sich stark für die Gründung von Bambini-Feuerwehren einsetzt, unterstützt: Möglichst frühzeitig auf spielerische Art Wissen zum Brandschutz vermitteln, in der Jugendfeuerwehr erste Maßnahmen umsetzen, um später als aktiver Feuerwehrmann oder –frau einen wertvollen Beitrag zum Allgemeinwohl zu leisten.

 

Natürlich gab es bei dem Fest auch eine Fahrzeugschau, die mit einem Feuerwehr-Oldtimer gekrönt wurde: Seit diesem Jahr ist die Feuerwehr Nentershausen im Besitz eines Tanklöschfahrzeuges aus dem Jahre 1965. Bis Ende des letzten Jahres war es noch in der sächsischen Partnergemeinde der Stadt Montabaur Sebnitz im Einsatz, um jetzt im Westerwald in der wohlverdienten Ruhestand zu treten: Liebevoll soll das Fahrzeug, so Mansel, restauriert werden und als Oldtimer zu neuer Attraktivität kommen.  

 

 

Mädchen und Jungen, die sich im Kreis der Feuerwehrfamilie sichtlich wohl fühlen: Die Stützpunktfeuerwehr Nentershausen hat vor 10 Jahren ihre „Bambini-Feuerwehr“ gegründet: Zum Jubiläum gratulierten viele Feuerwehrverantwortliche von Kreis und Verbandsgemeinde.

Mädchen und Jungen, die sich im Kreis der Feuerwehrfamilie sichtlich wohl fühlen: Die Stützpunktfeuerwehr Nentershausen hat vor 10 Jahren ihre „Bambini-Feuerwehr“ gegründet: Zum Jubiläum gratulierten viele Feuerwehrverantwortliche von Kreis und Verbandsgemeinde.

 

 

An der Wasserspritze geht es nur im Team: Die achtjährige Jasmyn Mansel kann sich auf ihre Kolleginnen verlassen. Gerade hat sie den Befehl „Wasser marsch“ gegeben – jetzt muss sie sich aufs Ziel konzentrieren.

An der Wasserspritze geht es nur im Team: Die achtjährige Jasmyn Mansel kann sich auf ihre Kolleginnen verlassen. Gerade hat sie den Befehl „Wasser marsch“ gegeben – jetzt muss sie sich aufs Ziel konzentrieren.

 

 




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