Feuerwehren sind ein stabiles Gerüst im Allgemeinwesen


Feuerwehren sind ein stabiles Gerüst im Allgemeinwesen



Die Verbandsgemeinde Montabaur hat es sich zu einer lieb gewordenen Tradition gemacht, mit einem „Ehrentag“ ihren Feuerwehrleuten für ihr selbstloses Engagement zu danken und sie für ihre langjährige Zugehörigkeit zu ehren. 




 

In diesem Jahr gab es eine besondere Überraschung: Der Erste Beigeordnete Andree Stein erhielt Deutschlands höchste Auszeichnung der Feuerwehren: Die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille.


Wie nah dem Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur, Andree Stein, die Ehrung ging, davon konnten sich etwa 400 Feuerwehrleute in der Augst-Halle in Neuhäusel überzeugen – Andree Stein, völlig überrascht von der hohen Auszeichnung, war bei der Übergabe vollkommen überwältigt, doch sein heiseres „Dankeschön“ spiegelte all sein Empfinden wider. Stein hat seinen Beruf zur Berufung gemacht: Seit elf Jahren ist er innerhalb der Verbandsgemeinde für den Brandschutz zuständig; das macht ihn zu einem kompetenten Ansprechpartner für die 22 ihm unterstellten Feuerwehreinheiten. Sein besonderes Engagement gilt dem Erhalt und der Förderung der Jugendfeuerwehren, denn vorausschauend hat er frühzeitig erkannt: So ist der Erhalt von Freiwilligen Feuerwehren am besten zu gewährleisten. Daher verwundert es auch nicht, dass unter seiner Federführung und Initiative die ersten Bambini-Feuerwehren entstanden sind. Sein Wirken blieb auch dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans Peter Kröger, nicht verborgen und so verlieh er, vertreten durch Bernd Dillbahner, dem Vorsitzenden des Kreis-Feuerwehrverbandes, Stein unter dankbarer Anerkennung dieser Verdienste die Auszeichnung.

 

Zunächst jedoch begrüßte Gerold Holzenthal, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur, die vielen Feuerwehrmänner  und -frauen. Er sprach ihnen seinen Dank aus und verwies auf  ein Zitat des Alt-Bundeskanzlers Helmut Kohl, der es treffend formulierte: „Gemeinwesen ist ohne Ehrenamt nicht denkbar“. Natürlich ist es Holzenthal ebenso wie dem Landrat Achim Schwickert, Andree Stein und auch Bürgermeister Edmund Schaaf bewusst, dass es durch hohe Anforderungen in Beruf und Familien Probleme in der Tagesverfügbarkeit gibt, doch unisono sicherten sie den Feuerwehren ihre volle Unterstützung zu.

 

Insgesamt war es im vergangenen Jahr eher ruhig, gemessen an der Zahl der Alarmierungen: Knapp 400 Einsätze wurden registriert, im Vergleich dazu waren es 2010 etwa 670 Einsätze. Die Einsatzgebiete bei insgesamt 482 Stunden Einsatzdauer waren unterschiedlich: So kümmerten sich die knapp 600 aktiven Feuerwehrleute um 188 Gebäudebrände (enthalten sind hier auch die Alarme der Brandmeldeanlagen und Rauchgaswarnmelder), 60 Objektbrände, 25 Fahrzeugbrände und leisteten177 Hilfeleistungseinsätze. Für Beschaffungen und Investitionen  hat die Verbandsgemeinde Montabaur rund 800.000 Euro ausgegeben.


Der Abend barg noch weitere Überraschungen, die Dillbahner im Gepäck hatte: Er zeichnete Michael Ferdinand von der Freiwilligen Feuerwehr Neuhäusel mit der silbernen Feuerwehr-Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes aus. Ferdinand hat in der Vergangenheit die Betreuung von Schulklassen entscheidend vorangetrieben: 2013 lernten rund 1.700 Kinder, überwiegend in Grundschulen und Kindergärten, wie man einen Notruf richtig absetzt oder was zu tun ist, wenn Feuer ausbricht.

 



Jürgen Rörig (Görgeshausen), Alexander Bauch (Ruppach-Goldhausen), Reiner Henritzi (Montabaur) und Hans-Joachim Klimke (Nentershausen) erhielten für ihre besonderen Leistungen (Vorstandsarbeit, Wehrführertätigkeit) die silberne Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes. Andree Stein nahm die Gelegenheit wahr, Klimke offiziell als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Nentershausen zu verabschieden. Im März war Klimke bereits in einer Feierstunde geehrt worden.


Mit Wehmut dankte Gerold Holzenthal drei gestandenen Feuerwehrmännern, die sich jahrzehntelang selbstlos in den Feuerwehrdienst gestellt hatten und darüber hinaus als Motor der Alterskameradschaft gelten: Kurt Herz, Günther Diel und Manfred Heinz hören als Sprecher der Alterskameraden auf. Bislang sind noch keine Nachfolger gefunden, eindringlich appellierten die drei Männer daher an ihre Kameraden, die Fahnen der Alterskameradschaft weiter hoch zu halten. Zuwachs in der Altersabteilung gab es jedenfalls zu verzeichnen, denn Stein würdigte  die Feuerwehrmänner, die ihren aktiven Dienst quittierten.

 



Erfreulicherweise gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Ehrungen für 25, 35 und gar 45 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit und etliche Beförderungen. Zum ersten Mal wurden während der Veranstaltung die Feuerwehrleute verpflichtet und ernannt, die gerade erst ihre Grundausbildung erfolgreich beendet hatten. Gerade sie lassen hoffnungsfroh in die Zukunft blicken: Denn Gemeinwesen ist ohne Freiwillige Feuerwehr nicht denkbar.




 

Ehrungen und Beförderungen 2014

 

Silbernes Ehrenzeichen (25 Jahre)

Michael Herz (Elgendorf), Mike Blettenberg, Oliver Nicolai (beide Eschelbach), Marko Steden (Girod), Anja Diel (Heilberscheid), Markus Kuhnes (Neuhäusel), Torsten Scherz (Niederelbert)

 

 

Goldenes Ehrenzeichen (35 Jahre)

Jörg Metternich (Eschelbach), Thomas Krekel (Großholbach), Herbert Kromik (Heiligenroth), Gerd Alzen, Gerd Sprenger (beide Holler), Stephan Meudt (Nentershausen), Giedo Giesen, Thomas Kilian(beide Niederelbert), Adrian Börner, Christof Kaiser (beide Niedererbach), Fracissco Rios Jimenez, Hans Jürgen Theis (beide Oberelbert), Thomas Nikolay (Simmern)

 

 

Goldenes Ehrenzeichen (45 Jahre)

Hans Albert Herbst, Franz-Josef Noll (beide Heiligenroth), Karl Engers (Holler), Klaus Müller (Nomborn)

 

 

Beförderungen zum

 

Brandmeister: Mathias Holzbach, Florian Neuroth (beide Eschelbach), Jan-Christopher Scherer (Heiligenroth), Christian Beck (Holler)

 

Oberbrandmeister: Peter Nauroth (Montabaur)

 

Hauptbrandmeister: Sascha Mathis (Montabaur)

 

Löschmeister: Burghard Schumacher (Nentershausen)

 

Oberlöschmeister: Stefan Meudt (Nentershausen)

 




Verabschiedung in die Altersabteilung


Gerhard Ressmann (Girod), Hans Albert Herbst, Herbert Kromik, Franz-Josef Noll (alle Heiligenroth), Gerhold Badenheim (Horressen), Rüdiger Fries (Kadenbach), Winfried Kaufmann (Neuhäusel), Gerd Diefenbach (Simmern),

 

 





Verpflichtung und Ernennung
zur Feuerwehrfrau / zum Feuerwehrmann:


Florian Dennebaum, Maximilian Leitzbach (beide Girod), Manuel Brühl (Görgeshausen), Pascal Ferdinand, Marco Marewski (beide Großholbach), Daniel Thome, Tanja Sittig (beide Heilberscheid), Sandra Wörsdörfer (Horressen), Lukas Burbach, Hayati Sari (beide Kadenbach), Sascha Barthel (Montabaur), Christian Barth, Lukas Fasel, Daniel Koch, Christopher Kremer, Marco Rörig, Jonas Stähler, Niko Trum (alle Nentershausen), Ken Höbelt, Marvin Stendebach (beide Niederelbert), Marvin Schule (Nomborn),

 




 Es war die Überraschung des Abends: Der Erste Beigeordnete Andree Stein (l.) erhielt die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Bürgermeister Edmund Schaaf heftete ihm das Ehrenzeichen ans Revers.

Es war die Überraschung des Abends: Der Erste Beigeordnete Andree Stein (l.) erhielt die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Bürgermeister Edmund Schaaf heftete ihm das Ehrenzeichen ans Revers.

 

 Ehre wem Ehre gebührt: Diese Feuerwehrleute sind seit 25, 35 oder 45 bei der Feuerwehr aktiv und erhielten dafür eine Auszeichnung.

Ehre wem Ehre gebührt: Diese Feuerwehrleute sind seit 25, 35 oder 45 bei der Feuerwehr aktiv und erhielten dafür eine Auszeichnung.

 

 

„Upgrade“: Acht Feuerwehrleute wurden in den nächsthöheren Dienstgrad befördert.

„Upgrade“: Acht Feuerwehrleute wurden in den nächsthöheren Dienstgrad befördert.

 

 

Erfreulich: 21 junge Feuerwehrleute haben ihre Grundausbildung absolviert und konnten in den aktiven Dienst übernommen werden.

Erfreulich: 21 junge Feuerwehrleute haben ihre Grundausbildung absolviert und konnten in den aktiven Dienst übernommen werden.

 

 

Sie verabschiedeten sich als Sprecher der Alterskameraden: (von links) Kurt Herz, Günther Diel und Manfred Heinz.

Sie verabschiedeten sich als Sprecher der Alterskameraden: (von links) Kurt Herz, Günther Diel und Manfred Heinz.




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