Bambini-Olympiade in der „Sportarena“ Niederelbert

Bambini-Olympiade in der „Sportarena“ Niederelbert


Lange Zeit hatten die jüngsten Feuerwehrleute im Kreis, die Bambinis, für ihre Veranstaltung geübt: Am Wochenende kämpften sie um die begehrten Pokale...



 

 

... bei der dritten Westerwälder „Bambini-Olympiade“. Diese wurde erstmals in Niederelbert ausgetragen und von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr organisiert.

 

Mit Feuereifer und Spaß an der Sache hatten sich die 72 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren auf Disziplinen wie Leinenwerfen, Dreibeinstaffel, Zielspritzen, Dosenmemory, Pyramidenbau und „Dreh die Mutter“ vorbereitet. So wie die siebenjährige Laura Minnig aus Niederelbert, die dem Start entgegen fieberte. „Gewinnen“, wünscht sie sich, „oder den zweiten oder dritten Platz machen.“ Für ihr Team hat es letztlich nicht zur Erfüllung ihres Wunsches gereicht, doch das tat der Freude an der olympischen Teilnahme keinen Abbruch.

 

Gefragt waren vor allem Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Teamgeist: Besonders die „Dreibeinstaffel“ hatte so ihre Tücken:  Je zwei Mannschaftskameraden (eine Mannschaft bestand aus fünf Teilnehmern) wurden ein Bein zusammengebunden, dann galt es „dreibeinig“ einen Hindernisparcours zu bewältigen. So manche Teilnehmer kamen dabei völlig „aus dem Tritt“. Sie fielen um, kugelten sich vor Lachen, rappelten sich auf und stellten sich erneut der Herausforderung. So oder so ähnlich ging es auch bei den anderen Disziplinen zu. Fachmännisch urteilte der siebenjährige Luis Fachinger aus Meudt: „Am einfachsten fand ich Dosenmemory, am schwersten das Schraubendrehen.“ Wenn es manchmal auch etwas länger dauerte: Alle Teilnehmer gaben nicht eher auf, bevor das Ziel erreicht war.

 

14 Mannschaften hatten sich dem Turnier gestellt und Teamgeist war hier ebenso gefragt: Hatte eine Bambini-Feuerwehr nicht genügend Teilnehmer, so bildeten sich kurzerhand Wettkampfgemeinschaften, wie beispielsweise die Union aus Mogendorf und Niederelbert. Den Siegern winkten Pokale und Anstecker, in Form von kleinen Strahlrohren. In der Altersgruppe A (6-7 Jahre) gewann das Team Winnen-Gemünden gefolgt von Meudt und Mogendorf. In der Altersgruppe B (ab 8 Jahre) ging der Sieg ebenfalls an Winnen-Gemünden. Hier belegten die Mannschaften aus  Nomborn, Niederelbert und Nentershausen die folgenden Plätze.

 

Wie es sich für eine Olympiade gehört, gab es natürlich eine Eröffnungsfeier: Olaf Höbelt und Wolfgang Höber (beide Feuerwehr Niederelbert), Andree Stein (Verbandgemeinde Montabaur), Thomas Roth (Kreisverwaltung Westerwald) und Nicole Müller-Nilges (Kreisfeuerwehrverband) wünschten allen Teilnehmern nicht nur gutes Gelingen. Sie machten vor allem deutlich, welch Stellenwert heute die Bambini-Wehren haben: Es ist der Einstieg in ein (Ehren-)Amt, das den Fortbestand der Feuerwehren sichert. Derzeit gehören 126 Kinder den Bambini-Wehren im Westerwaldkreis an.

 

Bambini-Olympiade: Bei der Übung „Dreh die Mutter“ kam es besonders auf Geschicklichkeit, Geduld und Teamgeist an. Fähigkeiten, die die jungen Feuerwehrleute nicht früh genug üben können.

Bambini-Olympiade: Bei der Übung „Dreh die Mutter“ kam es besonders auf Geschicklichkeit, Geduld und Teamgeist an. Fähigkeiten, die die jungen Feuerwehrleute nicht früh genug üben können.

 

 Die Gastgeber: Das Bambini-Team aus Niederelbert belegte Platz drei in der Altersgruppe B und freute sich riesig über den Erfolg.

Die Gastgeber: Das Bambini-Team aus Niederelbert belegte Platz drei in der Altersgruppe B und freute sich riesig über den Erfolg.

 

 

 


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