Jugendfeuerwehr Nomborn feierte 40-jähriges Jubiläum


Jugendfeuerwehr Nomborn feierte 40-jähriges Jubiläum

Die Jugendfeuerwehr in Nomborn besteht seit 40 Jahren und der Wehrführer von Nomborn, Alexander Heibel, konnte zahlreiche Gäste sowie die Dorfbevölkerung zum runden Geburtstag begrüßen. Neben vielen Vorführungen, auch aus anderen Rettungsverbänden, war vor allem die Abnahme der Jugendflamme der Stufe 2 ein Höhepunkt.



 

11 Teilnehmer zwischen 13 und 18 Jahren aus den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Montabaur erarbeiteten sich die besondere Auszeichnung, die sie alle mit Bravour meisterten.


Uwe Rörig, an dem Ehrentag in doppelter Funktion als Jugendwart der Verbandsgemeinde Montabaur und als Jugendwart der Feuerwehr Nomborn unterwegs, zeigte sich auch mindestens doppelt stolz: „Es erfüllt mich mit Freude, wenn sich immer wieder Jugendliche bereit erklären, für das Gemeinwohl ihren Beitrag zu leisten. Sie besuchen Lehrgänge, lernen und meist werden sie später engagierte Feuerwehrangehörige. Für meine Heimatfeuerwehr Nomborn ist es eine großartige Leistung, über vier Jahrzehnte konstante Nachwuchsarbeit zu leisten.“ Dass gerade er erheblichen Anteil daran hat, davon sagt Rörig kein Wort. Er ist seit 26 Jahren Jugendwart und war bereits vorher sechs weitere Jahre der stellvertretende Jugendwart. Einen Großteil seiner Freizeit gehört  der Feuerwehr. Ein Glück, dass seine Familie dabei mitspielt. Zusammen organisieren sie Freizeiten, Zeltlager, Wettkämpfe, Übungsabende und vieles mehr. Seine heute 22-jährige Tochter Katharina ist eine engagierte Feuerwehrfrau in Nomborn und ihrem jetzigen Wohnort Gückingen.


Zum 40-jährigen Geburtstag gab es am Sonntag ein buntes Programm. Die Jugendfeuerwehren aus Girod, Heilberscheid, Nomborn, Nentershausen und Görgeshausen machten zusammen mit der Rettungshundestaffel Westerwald und der Jugend der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DRLG) deutlich, wie wichtig ihr Bestehen und noch wichtiger ihr Fortbestehen ist: Sie demonstrierten einen Löschangriff, „retteten“ eine eingeklemmte Person aus einem Fahrzeug; suchten und bargen zwei „vermisste Personen“ am Gemeindehaus „Haus Numburne.“


Teils spektakuläre Aktionen lieferten die Teilnehmer, die sich zur Abnahme der Jugendflamme 2 angemeldet hatten: Unter den Argusaugen von Thomas Krekel, dem Jugendwart des Westerwaldkreises, lieferten sie großartige Beweise von dem, womit sie sich über Wochen beschäftigt hatten. Nahezu mühelos beantworteten sie Fragen zur Fahrzeug- und Gerätekunde und wussten ebenso gut, wie eine verletzte Person in die stabile Seitenlage gebracht wird. Sie wissen, warum welche Seile mit welchem Knoten zusammengeknotet werden müssen, wie ein Standrohr richtig gesetzt, ein Fahrzeug abgesichert wird und ein Wasserwerfer im Bedarfsfall eingesetzt wird. Krekel hatte nichts zu beanstanden und so war es letztlich an Jens Weinriefer, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur, und Hans-Joachim Klimke sowie Patrick Weyand, stellvertretende Wehrleiter, allen Teilnehmern das Abzeichen und die Urkunde zu überreichen. Für die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz gratulierte Jörg Micheel, stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart und für den Kreisfeuerwehrverband Karl Josef Mohr.


Es war der 1. Juli 1978, als der damalige Wehrführer Reinhard Fink in Nomborn eine Jugendfeuerwehr gründete. 13 Jungen, damals waren Mädchen im Feuerwehrdienst noch nicht erlaubt, bildeten damals den Grundstein für eine Jugendfeuerwehr. Die Gründung diente schon damals der Nachwuchssicherung. Die Jungen interessierten sich für den Feuerwehrdienst, durften aber aus Altersgründen noch nicht in den aktiven Dienst eintreten. Der weisen Voraussicht von Fink ist es damit zu verdanken, dass bis heute noch fünf Männer dem freiwilligen Ehrenamt treu geblieben sind und die Feuerwehr in Nomborn mit ihrer Person, ihrem Wissen und ihrer Tatkraft verstärken. Alexander Heibel, Claus Sassen, Axel Dennes, Uwe Schulze und Uwe Rörig sind Feuerwehrmänner mit Leib und Seele. Dass auch Frauen im Feuerwehrdienst unerlässlich sind, ist erst später erkannt worden. Spät, aber nicht zu spät, ist es Frauen seit 2003 erlaubt, aktives Mitglied in der Feuerwehr zu sein. Seit 2006 dürfen Mädchen in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden.


Die Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr Nomborn war schlussendlich ein toller Tag, bei dem alle Verantwortlichen ebenso unisono wie kurz und knapp das Fazit zogen: „Gelungen“.

 



Teilnehmer zur Abnahme der Jugendflamme 2:


Jugendfeuerwehr Görgeshausen:

Tim Rörig, Fabian Kraus, Gianluca Pozzo

 

Jugendfeuerwehr Heiligenroth:

Julian Schmidt, Nils Wüst

 

Jugendfeuerwehr Nomborn:

Julian Schmidt, Sven Frink, Raphael Daum, Maximilian Daum





Die Anspannung ist abgefallen, die Prüfung bestanden: Das zauberte den 11 jugendlichen Teilnehmern, die gerade die Abnahme des Abzeichen Jugendflamme 2 hinter sich gebracht hatte, ein breites Lächeln ins Gesicht.


Die Anspannung ist abgefallen, die Prüfung bestanden: Das zauberte den 11 jugendlichen Teilnehmern, die gerade die Abnahme des Abzeichen Jugendflamme 2 hinter sich gebracht hatte, ein breites Lächeln ins Gesicht.

 


Sitzt auch alles richtig? Die jungen Feuerwehrangehörige schauen noch einmal genau hin: Aufatmen – alles, so wie es sein muss.


Sitzt auch alles richtig? Die jungen Feuerwehrangehörige schauen noch einmal genau hin: Aufatmen – alles, so wie es sein muss.



 

Nicht nur, dass es ein besonderer Geburtstag für die Jugendfeuerwehr Nomborn war. Jörg Micheel als stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart freute sich, Urkunden und Abzeichen zu überreichen: Einmal mehr haben elf Jugendliche ihr Interesse am Feuerwehrdienst und dem Ehrenamt bezeugt.


Nicht nur, dass es ein besonderer Geburtstag für die Jugendfeuerwehr Nomborn war. Jörg Micheel als stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart freute sich, Urkunden und Abzeichen zu überreichen: Einmal mehr haben elf Jugendliche ihr Interesse am Feuerwehrdienst und dem Ehrenamt bezeugt.







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