Soziales Lernen durch Bewegung



Soziales Lernen durch Bewegung




Soziales Lernen durch Bewegung. Unter diesem Titel steht ein Projekt, das der Deutsche Kinderschutzbund e.V. (DKSB) derzeit an der Joseph-Kehrein-Schule in Montabaur durchführt. Im Mittelpunkt stehen vielfältige Bewegungsangebote und –spiele, die sowohl das Selbstvertrauen der Kinder aufbauen als auch die Gemeinschaft stärken sollen. Gefördert wird das Projekt von der Münz-Stiftung Montabaur.






 

Seit vielen Jahren ist der DKSB Kreisverband Westerwald, Ortsverband Höhr- Grenzhausen Partner der Verbandsgemeinde Montabaur und leistet die Schulsozialarbeit an deren Schulen. So auch an der Grundschule in Montabaur, wo DKSB-Mitarbeiterin Eva Görg-Aller mit dem  „Sorgenbüro“ ein Beratungsangebot für Kinder anbietet sowie soziale Projekte mit den Klassen durchführt. „Das Bewegungsprojekt wurde jetzt neu erarbeitet“, erklärt Görg-Aller, „Denn: Kinder brauchen Bewegung. Bewegung und Sport sind wichtig für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung und für das soziale Lernen.“

 

In der ersten Projekteinheit drehte sich alles um ein großes Schwungtuch (Fallschirm), das die Kinder am Rand anfassten und in Schwingung versetzten. Dabei machten die Kinder interessante Erfahrungen: Wenn jeder das Tuch einfach so bewegt, wie es ihm gerade einfällt, dann gibt es unregelmäßig Wellen und ein Spielzeug wie beispielsweise ein Ball kann kaum auf dem Tuch gehalten, geschweige denn zielgerichtet bewegt werden. Wenn sich aber alle abstimmen und das Tuch koordiniert schwingen, können sogar mehrere Bälle gleichzeitig auf dem Tuch gehalten und bewegt werden. „Eine solche Übung trägt natürlich enorm zur Stärkung der Klassengemeinschaft bei. Die Kinder lernen, aufeinander zu achten und sich abzusprechen.“ sagt Konrektorin Ursula Jacob-Schmitt, die das Projekt begleitet. Auch die Übung, bei der die Kinder das Tuch fliegen lassen und gemeinsam wieder auffangen, erfordert viel Geschick und Kooperation. Spaß an der Bewegung zeigte auch Bernhard Münz, Stiftungsvorstand der Münz Stiftung, der bei der ersten Projekteinheit dabei war und mit den Kindern das Tuch schwang.

 

Für die zweite Einheit hatte Eva Görg-Aller mit Hilfe der Sportlehrerinnen die Turnhalle in einen großen Bewegungsparcours mit vielen einzelnen Stationen verwandelt. Hier konnten die Kinder nach Herzenslust ausprobieren, klettern, kriechen, springen, balancieren und rennen. Alle waren mit viel Freude und Energie dabei. Jedes Kind konnte nach seinen Fähigkeiten die Übungen durchführen und testen, was es sich zutraut. „Im Gegensatz zur ersten Einheit kam es hier darauf an, Mut zu fassen, alles allein zu schaffen, Selbstvertrauen zu schöpfen“, fasst Görg-Aller zusammen. Das Projekt umfasst insgesamt neun Einheiten und soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

 

Viel Spaß mit dem Schwungtuch hatte die Klasse 3a der Joseph-Kehrein-Schule beim Bewegungsprojekt des DKSB. Insgesamt nahmen vier Klassen teil.


Viel Spaß mit dem Schwungtuch hatte die Klasse 3a der Joseph-Kehrein-Schule beim Bewegungsprojekt des DKSB. Insgesamt nahmen vier Klassen teil.

 

 





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