Empfang für Ehrenbürger Heinz Reusch



Empfang für Ehrenbürger Heinz Reusch




Ehre wem Ehre gebührt. Heinz Reusch ist Ehrenbürger der Verbandsgemeinde Montabaur und war über 25 Jahre ihr Erster Beigeordneter. Jetzt wurde er achtzig Jahre alt. Aus diesem Anlass hatte Bürgermeister Edmund Schaaf zu einem Empfang ins Haus Mons Tabor eingeladen, um mit Heinz Reusch einen der Gründungsväter der VG gebührend zu feiern.





 

Die Reihe der Gratulanten in der Stadthalle wollte gar nicht abreißen, doch der Jubilar Heinz Reusch nahm sich Zeit, um jeden einzelnen seiner rund 130 Gäste in Ruhe zu begrüßen. Als der Empfang schließlich mit einiger Verspätung begann, war das Restaurant bis auf den letzten Platz gefüllt. Gekommen waren neben Reuschs Familie auch viele ehemalige und amtierende Ortsbürgermeister und VG-Ratsmitglieder, Reuschs ehemalige Mitarbeiter aus der VG-Verwaltung, Schulleiter aus dem Bereich der VG sowie Vertreter der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV) und der Caritas, wo Heinz Reusch bis heute aktiv ist. Ruhestand sei keine Bezeichnung, die auf den agilen Pensionär Heinz Reusch zutreffe, führte Bürgermeister Edmund Schaaf in seiner Laudatio aus „Jemand wie er muss aktiv sein. Schließlich werden sein Können und seine Erfahrung nach wie vor hoch geschätzt.“ Im November 1997 ging Heinz Reusch nach 25 Jahren im Dienste der VG in Pension und wurde zum - bisher einzigen - Ehrenbürger der Verbandsgemeinde Montabaur ernannt. Schaaf sprach von einer hochverdienten Auszeichnung, denn kaum jemand habe sich wie Reusch so ausdauernd für die Gemeinschaft innerhalb der VG eingesetzt. „Ihr Ziel und ihr Anliegen waren es immer, dass die VG mehr als die bloße Ansammlung von 24 Ortsgemeinden und einer Stadt ist. Sie haben die Zusammenarbeit und Solidarität unter einander gefördert und so dazu beigetragen, dass die VG heute so gut dasteht. Von diesem unermüdlichen Engagement profitieren wir bis heute. Herzlichen Dank dafür!“. Es sei gar nicht möglich (und vom Jubilar auch nicht erwünscht) die einzelnen Projekte in Reuschs langer Amtszeit zu würdigen. Allerdings sollte wenigstens erwähnt werden, dass Heinz Reusch als Erster Beigeordneter immer der erste Ansprechpartner für die Ortsbürgermeister und die Schulleiter gewesen sei und sich in besonderer Weise um deren Anliegen bemüht habe. „Für ihren weiteren, hoffentlich noch langen Lebensweg, wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Segen.“, schloss Bürgermeister Schaaf seine Ansprache.

 

Dieser Laudatio folgte ein Grußwort von Heinz Hermann Schnabel, dem Ehrenvorsitzende der KPV Rheinland-Pfalz, wo Reusch mehr als 30 Jahre lang auf Bundes-, Landes- und Kreisebene mitgearbeitet hat. Schnabel erzählte einige Anekdoten aus der so genannten „Reusch-Kommission“, die von Heinz Reusch geleitet wurde und sich mit dem Thema kommunale Beiträge beschäftigte. Den Reigen der Gratulanten beschloss schließlich Theo Hannappel: Der ehemalige Ortsbürgermeister von Girod hatte seinen Leierkasten mitgebracht und spielte ein Geburtstagsständchen.

 

Die berufliche Karriere von Heinz Reusch begann 1948 in Marl im Kreis Recklinghausen, wo er eine Ausbildung in der örtlichen Verwaltung aufnahm. In den folgenden Jahren legte er verschiedene Verwaltungsprüfungen ab und studierte schließlich an der Westfälischen Verwaltungsakademie in Münster. 1965 wurde er zum hauptamtlichen Bürgermeister der Bürgermeisterei Eitelborn / Neuhäusel ernannt und behielt dieses Amt inne bis zur Gründung der Verbandsgemeinde Montabaur im Frühjahr 1972. Hier wurde er der erste Erste Beigeordnete – und blieb es bis zu seiner Pensionierung vor 15 Jahren. Die neu gewonnen Freiheit nutzte er, um sich um die gerade geborenen Enkelkinder zu kümmern und um sein ehrenamtliches Engagement bei der Caritas zu verstärken, wo er seit 1999 dem Vorstand des Diözesancaritasverbandes Limburg angehört.

 

 

Alte Weggefährten: Bürgermeister Edmund Schaaf (l.) gratulierte Jubilar Heinz Reusch zum 80. Geburtstag.


Alte Weggefährten: Bürgermeister Edmund Schaaf (l.) gratulierte Jubilar Heinz Reusch zum 80. Geburtstag.

 



„Hoch soll er leben“. Mit seinem Leierkasten brachte Theo Hannappel ein Geburtstagsständchen dar.


„Hoch soll er leben“. Mit seinem Leierkasten brachte Theo Hannappel ein Geburtstagsständchen dar.

 

 

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