Ehrenabzeichen für verdiente Feuerwehrleute


Ehrenabzeichen für verdiente Feuerwehrleute
 
 


Mit zahlreichen Ehrungen und Beförderungen bedankte sich die Verbandsgemeinde Montabaur bei ihren Feuerwehrleuten für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit.  Die freundliche Bewirtung der Kameraden und deren Angehöriger übernahm die Freiwillige Feuerwehr Heiligenroth in der Vogelsanghalle.


 


 

„Feuerwehrleute müssen komische Leute sein – wenn andere weglaufen, kommen sie angerannt!“ So jedenfalls sei die Wahrnehmung von Feuerwehrleuten in der Gesellschaft, sagte Wehrleiter Gerold Holzenthal bei der diesjährigen Ehrung der Feuerwehrmänner und –frauen. Im Bewusstsein, dass ihre Arbeit lebensgefährlich sein kann, „stellen sie sich selbst in den Dienst der Bürger“, und dafür verdienten sie allerhöchste Anerkennung und besonderen Dank. Respekt und Dank gebühren aber auch den Angehörigen der Feuerwehrleute, betonten Bürgermeister Edmund Schaaf und der Erste Beigeordnete Andree Stein. Das sei keineswegs selbstverständlich.

 

Eine derart großzügig bemessene Feierstunde ist ebenfalls nicht selbstverständlich, sagte Bernd Dillbahner, Erster Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. „Dass viele geehrt und alle eingeladen werden, habe ich bislang selten erlebt“, freute er sich. Den herzlichen Dank des Westerwaldkreises für die geleistete Arbeit übermittelte auch Landrat Achim Schwickert und rief den Anwesenden zu: „Tragen Sie Ihre Abzeichen mit Stolz!“

 

Mehr als 550 Feuerwehrleute tun in der Verbandsgemeinde Dienst, berichtete Andree Stein. In 13 Jugendfeuerwehren engagieren sich 175 junge Leute und in den Bambinigruppen sind immerhin 30 Kinder dabei. Etwa 440 Einsätze werden für das zurückliegende Jahr gemeldet. Nicht mit eingerechnet seien hier die zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die häufigen Übungen und die vielen Stunden, die in die Instandhaltung der Ausrüstung sowie in die Fahrzeugpflege investiert würden, sagte der Erste Beigeordnete und Brandschutzdezernent. Diese großartige Leistung werde erbracht, obwohl es für viele Menschen immer schwieriger wird, ihre berufliche Tätigkeit und ihr privates Engagement miteinander zu vereinbaren.

 

Aber „auch den politischen Gremien ist die Feuerwehr etwas wert“, fuhr Andree Stein fort. Die 2011 bestellten Fahrzeuge für die Löschgruppen Kadenbach und Heilberscheid werden voraussichtlich Ende April ausgeliefert. Für Nentershausen, Welschneudorf und Nomborn sollen in diesem Jahre weitere Fahrzeuge angeschafft werden. Hierfür stellt die Verbandsgemeinde ein Investitionsvolumen von rund 460.000 Euro zur Verfügung. Bei den Baumaßnahmen wies Stein auf das Multifunktionsgebäude in Heilberscheid sowie auf die Erweiterung des Feuerwehr-Gebäudes in Nentershausen hin. Hier übernimmt die VG insgesamt etwa 210.000 Euro. Rund 20.500 Euro sind bislang in den Digitalfunk geflossen. „Zur Zeit werden Geräte beschafft und eingebaut“, so Stein. „Etwa 60 Prozent der Geräte wurden bereits ausgeliefert.“ Der Digitalfunk kommt, versicherte er.


 

Beförderungen


Zum Löschmeister befördert wurde Uli Schulte (Hübingen), Hauptlöschmeister ist jetzt Rudi Voll (Heilberscheid). Zu Brandmeistern ernannt wurden Andre Steffens (Eitelborn), Florian Bach, Patrick Weyand (Niederelbert), Stefan Rockenfeller, Michael Weisbrod (Neuhäusel), Dirk Geisler (Montabaur), Jürgen Biet und Dirk Schuster (Welschneudorf). Oberbrandmeister sind jetzt Sascha Mathis (Montabaur) und Christian Wetter (Nentershausen).

 

Verabschiedung und Ernennungen


Verabschiedet wurde Detlef Krekel, Wehrführer Oberelbert. Sein Nachfolger wird Torsten Theis, stellvertretender Wehrführer wird Jürgen Topp. Zum Wehrführer in Niederelbert wurde Patrick Weyand ernannt. Werner Ruck, ehemaliger Wehrführer von Großholbach, wurde offiziell verabschiedet und in die Altersabteilung übernommen.

 

Das silberne Ehrenabzeichen für 25 Jahre aktive Feuerwehrarbeit erhielten:

Andre Steffens, Holger Sauer (Eitelborn), Achim Kann (Niederelbert), Francisco Rios, Mario Blatt, Jörg Ahrens, Torsten Theis, Detlef Krekel (Oberelbert), Fredi Hirsch (Holler), Markus Böhm (Nentershausen), Udo Horn, Volker Nink (Niedererbach), Patrick Fries (Heiligenroth), Michael Hainze (Montabaur), Martin Schmidt und Thorsten Geisel (Welschneudorf).

 

Das goldene Ehrenabzeichen für 35 Jahre aktiven Feuerwehrarbeit erhielten:

Rüdiger Dreier (Eitelborn), Thomas Frink, Walter Heinz, Hans-Joachim Klimke, Andreas Dietz, Markus Renzel, Thomas Weidenfeller, Andreas Heck (Nentershausen), Robert Hoffmann (Heiligenroth), Bernd Schmidt (Horressen).

 

Das goldene Ehrenabzeichen – das so genannte „Supergold“ - für 45 Jahre aktive Feuerwehrarbeit erhielten:

Gerd Diefenbach (Simmern), Rudi Voll (Heilberscheid) und Werner Ruck (Großholbach).

 

In der Vogelsanghalle in Heiligenroth: Beim Ehrentag der Feuerwehren wurden insgesamt 29 Ehrenabzeichen an verdiente Feuerwehrleute verliehen. Hinzu kamen 12 Beförderungen in höhere Dienstgrade. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

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In der Vogelsanghalle in Heiligenroth: Beim Ehrentag der Feuerwehren wurden insgesamt 29 Ehrenabzeichen an verdiente Feuerwehrleute verliehen. Hinzu kamen 12 Beförderungen in höhere Dienstgrade. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

 




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