Einsatzleitwagen als mobile Koordinationszentrale

Einsatzleitwagen als mobile Koordinationszentrale

Verbandsgemeinde-Feuerwehr kann vor Ort viel schneller reagieren




 


Für die Verbandsgemeinde-Feuerwehr Montabaur ist es ein weiterer zukunftsweisender Schritt: Im Juni wurde der neue Einsatzleitwagen 1 (ELW) offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das neue Fahrzeug ist so etwas wie eine mobile Koordinationszentrale und verfügt über einen Internet-Anschluss, eine Telefonanlage, einen Laptop sowie einen eingebauten Drucker, Scanner, Kopierer und Fax-Funktion. Es ermöglicht damit den Einsatzleitkräften eine schnellere Übersicht über die Schadenslage und einen Informationsaustausch mit der Polizei und anderen Rettungs- und Hilfsdiensten auf kurzem Wege.

 

Zusätzlich zur Kommunikationsausstattung führt der neue ELW 1 noch einige feuerwehrtechnische Ausrüstung wie Arbeitsleuchten, ein LED-Beleuchtungssystem und einen Wechselstromerzeuger mit sich. Rund 120 000 Euro hat die mobile Einsatzzentrale gekostet, 37 000 Euro davon werden vom Land Rheinland-Pfalz finanziert. Von der Notwendigkeit der Anschaffung ist Andree Stein, Brandschutzdezernent und Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur, absolut überzeugt. Die Anforderungen an die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren und damit auch der Einsatzleitung sind in den letzten Jahren ständig gestiegen. Eine möglichst schnelle und umfassende Übersicht über die Schadenslage ist unter Umständen sogar lebensrettend.

 

Als Standort für den ELW 1 wurde Heiligenroth ausgewählt. „Das“, so Jens Weinriefer, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur, „ist nicht zufällig geschehen.“ Der Ort liegt zentral und gewährleistet eine schnelle Erreichbarkeit aller Orte in der Verbandsgemeinde. Dafür wurde der Hof unterhalb des Feuerwehrgerätehauses in Heiligenroth erweitert. Die Kosten von etwa 10 000 Euro haben sich die Verbandsgemeinde Montabaur und die Ortsgemeinde Heiligenroth geteilt. Es ist nicht so, dass das Fahrzeug bei jeder Alarmierung zum Einsatz kommt. Nicht jeder kleine Brand oder sonstige Alarmierung erfordert den Einsatz des ELW 1, doch Weinriefer schätzt, dass es jährlich bis zu 60 und 80 Einsätzen kommt. Schließlich werden bei größeren Einsätzen mehrere Feuerwehr-Einheiten alarmiert, die dann koordiniert werden müssen.

 

Zur Einweihungsfeier im Juni begrüßten Stein und Weinriefer zahlreiche Feuerwehrkameraden, politische Vertreter und Pfarrer Marc Stenger aus Nentershausen, der den ELW 1 segnete. Im Anschluss übergab Weinriefer noch den Schlüssel an den Wehrführer von Heiligenroth, Patrick Fries. Verbunden mit der Hoffnung, diesen nicht allzu oft zu brauchen. Doch beruhigend ist es schon, im Ernstfall darauf zurückgreifen zu können.


 

Sie alle sind stolz auf das neue Fahrzeug: Zur so genannten Führungsgruppe gehören die Feuerwehrleute, die im Falle eines größeren Einsatzes den neuen ELW zur Koordinierung von Aufgaben und Personal nutzen.


Sie alle sind stolz auf das neue Fahrzeug: Zur so genannten Führungsgruppe gehören die Feuerwehrleute, die im Falle eines größeren Einsatzes den neuen ELW zur Koordinierung von Aufgaben und Personal nutzen.

 


Wehrleiter Jens Weinriefer (r.) übergibt die Autoschlüssel an Wehrführer Patrick Fries aus Heiligenroth, weil der neue ELW dort stationiert wird.


Wehrleiter Jens Weinriefer (r.) übergibt die Autoschlüssel an Wehrführer Patrick Fries aus Heiligenroth, weil der neue ELW dort stationiert wird.


 

Der Erste Beigeordnete Andree Stein begrüßte die Gäste vor dem Feuerwehrhaus in Heiligenroth.


Der Erste Beigeordnete Andree Stein begrüßte die Gäste vor dem Feuerwehrhaus in Heiligenroth.







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